Stiftung Casa Immanuel – Perspektive durch Lebensberatung.
24 Feb 2020
Casa Immanuel aktuell, KW9

Die Pflege des Familientisches

Neuanfänge und Abschiede

Unsere interne Reorientierung im Sinne einer Rückbesinnung auf die Ursprünge der Casa Immanuel als familiär geführtes Werk nimmt immer konkretere Formen an. Unter anderem heisst das, dass wir wieder mehr einander im Erledigen des Tagesgeschäfts unterstützen. So putzt zum Beispiel ein Lebensberater mal die Gäste-WC's, während ein Facility-Mitarbeiter in der Küche Rüebli schält. Im Moment sieht man viele Mitarbeiter immer wieder in ungewohnten Rollen unterwegs. Ob mit Putzlappen, Staubsauger oder Rüstmesser: Man spürt und hört, wie positiv dies auch von unseren Gästen wahrgenommen wird. So schön!
Dennoch schmerzt uns der Abschied von Annekäthi Meyer (Verpflegung) und Ruth Allenbach (Hauswirtschaft), die als Mitarbeiterinnen und Unterstützer so viel in die Casa Immanuel investiert haben. Ihr seid mit uns durch viele Hochs und Tiefs gegangen. Wir freuen uns aber, dass ihr tolle neue Jobs gefunden habt und wünschen Euch viel Erfüllung und Leidenschaft auf eurem weiteren Weg! Danke für alles!

10 Feb 2020
Casa Immanuel aktuell Esther

Die 5M im modularen Resilienztraining

Erkennen und Aussteigen aus negativen Mustern

Missbrauch, Mangel, Minderwert, Manipulation und Macht: Elf hochmotivierte Kursteilnehmer stellten sich am Wochenende der Herausforderung, sich mit dem Negativ-Kreislauf ihrer Verhaltensmuster und Strategien auseinanderzusetzen. Es war spürbar, wie es kämpfte und jeden etwas kostete, sich den unbequemen Seiten des eigenen Verhaltens zu stellen, doch alle durften mit grossem Gewinn wieder nach Hause gehen. Es wurde deutlich, dass das Problem nicht an unseren Grundbedürfnissen liegt, welche völlig normal sind, sondern an der Art und Weise, wie wir sie mit sehr zweifelhaftem Erfolg zu stillen versuchen. Dabei sperren wir die göttliche Dreieinigkeit aus (welche nichts lieber tut als unsere Bedürfnisse nachhaltig zu stillen), und das alles für ein paar Krümelchen vermeintlicher Liebe von unseren Mitmenschen, die uns trotz schier unmenschlicher Anstrengungen nie satt werden lassen. Zum Glück sind wir diesen Mustern nicht ausgeliefert, sondern können sie entlarven und dann Schritt für Schritt daraus aussteigen! Wir wünschen allen Teilnehmern Mut und Kraft, am Erkannten dranzubleiben.

03 Feb 2020
Casa Immanuel aktuell, KW 6

Die 5M

Die 5M im modularen Resilienztraining

Missbrauch, Mangel, Minderwert, Manipulation und Macht: Elf hochmotivierte Kursteilnehmer stellten sich am Wochenende der Herausforderung, sich mit dem Negativ-Kreislauf ihrer Verhaltensmuster und Strategien auseinanderzusetzen. Es war spürbar, wie es kämpfte und jeden etwas kostete, sich den unbequemen Seiten des eigenen Verhaltens zu stellen, doch alle durften mit grossem Gewinn wieder nach Hause gehen. Es wurde deutlich, dass das Problem nicht an unseren Grundbedürfnissen liegt, welche völlig normal sind, sondern an der Art und Weise, wie wir sie mit sehr zweifelhaftem Erfolg zu stillen versuchen. Dabei sperren wir die göttliche Dreieinigkeit aus (welche nichts lieber tut als unsere Bedürfnisse nachhaltig zu stillen), und das alles für ein paar Krümelchen vermeintlicher Liebe von unseren Mitmenschen, die uns trotz schier unmenschlicher Anstrengungen nie satt werden lassen. Zum Glück sind wir diesen Mustern nicht ausgeliefert, sondern können sie entlarven und dann Schritt für Schritt daraus aussteigen! Wir wünschen allen Teilnehmern Mut und Kraft, am Erkannten dranzubleiben.