Stiftung Casa Immanuel - erfüllt Beziehung leben.
27 März 2025

Mal ehrlich, wie geht es dir, Nino?

Während Nino Liesch früher manchmal etwas unsicher wirkte, tritt das Allroundtalent heute selbstsicher und innerlich gestärkt auf. Was das mit seinem anderthalbfachen Resilienzjahr zu tun hat, erläutert der 34-Jährige im ausführlichen Interview.

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27 März 2025

Rückblick auf den Wochenkurs

Welches Bild von Beziehungen hast du? Pflegst und gestaltest du gerne Beziehungen? Oder vermeidest du lieber, dich auf andere Menschen einzulassen, um dich vor Enttäuschungen oder Verletzungen zu schützen? Wie wir Beziehungen gestalten, hängt wesentlich davon ab, welches Bild von Beziehungen wir im Herzen tragen.

Zum Wochenkurs «Werde aktiver Gestalter deiner Beziehungen» vom 22. Februar bis 1. März geben uns drei Teilnehmerinnen einen kurzen Einblick: Wie hast du den Kurs erlebt? Und welche wertvollen Inputs konntest du mitnehmen?

 

Der Wochenkurs «Werde aktiver Gestalter deiner Beziehungen» war für mich ein richtiger Booster.

Er war nicht nur Theorie, sondern hat gelebt von erlebnispädagogischen Gruppenaufgaben, vom Austausch und auch von gemeinsamen Erlebnissen wie dem gemeinsamen Kochen eines Festmenüs.

Als kopflastige und eher zurückhaltende Person spürte ich anfänglich etwas Widerstand. Da ich mich aber in der Gruppe sehr wohlgefühlt habe, gab ich meine persönlichen Beispiele in die Gruppe ein. Freudig habe ich festgestellt, dass dies ein Gewinn ist und ich so am meisten profitiere.

So sind mir auch einige meiner Beziehungsmuster bewusst geworden, und auch an den Beispielen der anderen Teilnehmer konnte ich mir bekannte Muster feststellen. Dass ich einige entlarven konnte, hilft mir nun, Schritt für Schritt aus diesen negativen Beziehungsmustern auszusteigen.

Ich habe den Kurs und was ich dabei gelernt habe als motivierend und beziehungsfördernd erlebt.

Ilse

 


 

Obwohl ich mit dem Thema «Beziehungen» schon lange unterwegs bin, und ich zuerst dachte, das sei nichts Neues für mich, weckte ein Satz in der Kursausschreibung meine Aufmerksamkeit: die Frage «was ist dein Bild von Beziehungen?». So habe ich mich das noch nie gefragt.

Im Kurs durfte ich diesem Bild auf die Spur kommen und das Schöne daran ist, ich trage es als inneres Bild immer bei mir. Es ist mir einmal mehr auch bewusst geworden, dass Beziehungen das LEBEN ausmachen, aber auch sehr «umkämpft» sind, und dass es sich immer lohnt, sich eingehender mit ihnen zu beschäftigen.

Danke, dass ihr dieses Thema immer wieder in euren Kursen aufnehmt und einen Rahmen zur Auseinandersetzung schafft!

Susanne

 


 

Mir hat der Kurs supergut gefallen, er war so wertvoll für mich.

Der Austausch der Themen in der Gruppe, zusammen Aufgaben lösen und spielen, das gemeinsame Kochen – das war echt toll. Gut fand ich auch, dass ich nebst der Zeit in der Gruppe auch Zeit für mich hatte.

Diese Woche mit euch im Kurs hat mir echt gutgetan. Danke vielmal!

Ursula

27 März 2025

Was gibt mir Sicherheit?

In einer zunehmend vernetzten und globalisierten Welt scheint Unsicherheit allgegenwärtig.

In den letzten Jahren haben wir erlebt, wie schnell sich vermeintliche Sicherheiten auflösen können. Von der COVID-19-Pandemie über geopolitische Spannungen bis hin zu Kriegen und wirtschaftlichen Krisen – die Welt scheint unsicherer denn je. 

Lasse ich mich von der allgemeinen Unsicherheit selbst auch verunsichern, oder weiss ich, dass ich innerlich fest verwurzelt bin, um den Stürmen dieser Zeit standzuhalten?

Diese Frage haben wir Carlo gestellt und ihn gebeten, uns zu erzählen, wie er dies persönlich, in seinem Umfeld und in der Arbeitswelt erlebt und was ihm Sicherheit gibt. 

 Ich beschäftige mich oft mit Medien und aktuellen Nachrichten, man könnte mich einen «News Junkie» nennen. Dabei ist mir bewusst, dass ich herausgefordert bin, Medien selektiv und massvoll zu konsumieren, damit mich die erschreckenden und oft schwer nachvollziehbaren Vorgänge in der Welt nicht negativ beeinflussen. 

Waren es früher die Jobsicherheit und die steigenden Lebenserhaltungskosten, die den Leuten Angst machten, sind bei vielen nun die herrschenden Kriege und die damit verbundene weltweite Aufrüstung zur grössten Sorge geworden.  

Parteien von links bis rechts scheinen nicht mehr das Ziel zu verfolgen, einen Konsens zu finden, sondern drücken ihre teils extremen Ansichten durch, die oft mit offensichtlichen Lügen zementiert werden. Dies bereitet mir Sorge, und ich frage mich, wo da die Vorbildfunktion der Führenden bleibt. 

Selbst bin ich in der Reisebranche tätig, da erlebe ich direkt, dass jeder Vorfall in der Welt seine Auswirkungen auf die betroffenen Regionen und darüber hinaus hat. Als Folge sind unsere Kunden ängstlicher geworden, was die Sicherheit in den verschiedenen Ländern betrifft, oder auch wie sicher zum Beispiel Fluggesellschaften sind. Der Kunde ist heute viel fordernder und zeigt eine zunehmende Aggressivität. 

Ich persönlich pflege belebende Rituale, die mir gerade in Zeiten der Unsicherheit wichtig geworden sind. So sind die morgendliche Zeit mit Jesus und der Besuch des Gottesdienstes am Sonntag hoffnungsspendend und geben mir den nötigen Halt fürs Leben. Stabilität gibt mir auch das Pflegen von Beziehungen in meinem Umfeld, sei dies bei guten Gesprächen, beim gemeinsamen Besuch eines Fussballspiels oder ganz einfach beim «Klopfen» eines Jasses. 

Abschliessend: Auf die Frage, was mir Sicherheit gibt, kann ich sagen, dass mir Beziehungen im Leben Sicherheit geben – die Beziehung zu Gott, die Beziehung zu mir und die Beziehung zu meinem Gegenüber!

Carlo

 

Zur Vertiefung des Themas empfehlen wir den Wochenkurs «Starke Wurzeln in stürmischen Zeiten» vom 3. bis 10. Mai 2025.

25 März 2025

Ostern: Hoffnung für dein Leben!

Ich freue mich jedes Jahr, dass wir Ostern bei uns im Haus feiern und gemeinsam einen Osterweg gehen.

Am Sonntagmorgen stehen wir bei Tagesanbruch am Osterfeuer, im Wissen, es ist nicht bei Karfreitag geblieben. Abschliessend feiern wir am Sonntag mit einem Brunch zusammen die Auferstehung.

Ich bin christlich aufgewachsen und habe die Bedeutung von Ostern verstanden und kann nachvollziehen, dass Jesus für mich nicht einfach ans Kreuz spaziert ist, sondern dass es ihn alles gekostet hat. Doch ich wünsche mir, dass mir sein Leidensweg immer mehr zu Herzen geht.

Gott sei Dank, ist ja der Weg an Karfreitag nicht zu Ende! Es folgt der Samstag, wo im Aushalten dieser Leere alles stillzustehen scheint, bis dann an Ostersonntag die Spannung aufgelöst wird und wir die Auferstehung feiern können.

Auch wir gehen immer wieder durch Prozesse, wo wir selbst einen Leidensweg gehen und erleben, welche innere Freiheit es freisetzt, wenn wir bis zum Schluss durch das Leiden hindurchgegangen sind.

KARFREITAG

Karfreitag ist für mich ein Hineinversetzen in das, was Jesus durchgemacht hat. Kurz zuvor, als er in Jerusalem auf einem Esel einzog, hat ihm die Menschenmenge noch zugejubelt und ihn gefeiert. Innerlich wusste er aber, welchen schweren Weg er vor sich hat und welchen Schmerz er erdulden muss.
Ich wünsche mir, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was das bedeutet: Er hat alle Lasten für mich getragen.

SAMSTAG

Dann kommt der Samstag. und wenn ich mich so in die Jünger von Jesus hineinversetze... Sie haben ja gedacht, jetzt ist alles vorbei! Er war drei Jahre lang mit ihnen unterwegs, und sie hatten sicher erwartet: Jetzt geht’s in die Freiheit! Er hat uns so viel Weisheit mitgegeben, war mit uns in Beziehung und hat geholfen, Konflikte zu lösen. Er hat Wunder vollbracht, wir haben seine Macht und Herrlichkeit gesehen... Doch jetzt ist er tot, auf die grausamste Weise am Kreuz getötet. Am Samstag ist einfach nichts mehr da von all der Hoffnung. Die Jünger waren verzweifelt und wussten nicht, wie es weitergeht und was jetzt mit ihnen passiert.

Dabei merke ich: Das Vakuum halte ich ja auch schlecht aus! Es ist auch für mich nicht leicht, Schmerz und Zerbruch zu ertragen, ohne zu wissen, wie es weitergeht. Mich aushalten im Zerbruch – das gehört für mich eben auch zu Ostern. Wie gehe ich da mit mir um, was erlebe ich in der Zeit, wenn ich das Nochnicht aushalten muss?

Es ist vollbracht!

Für jeden einzelnen von uns, für mich und dich und für jeden, der dieser genialen Botschaft glaubt und mit Jesus sein Leben teilt.

OSTERSONNTAG

Es fällt uns leicht zu sagen, dass nach Karfreitag die Auferstehung kommt. Die Jünger wussten jedoch zu dieser Zeit noch nichts davon! Erst als Jesus sich den Frauen am Grab und dann vielen anderen zeigte, erkannten sie: Ja er ist auferstanden, er lebt und will uns an der Hand nehmen, er lässt uns nicht alleine, sondern ist immer unser Retter.

Für uns bedeutet das: Jesus hat das vollkommene Werk vollbracht. Er ist ans Kreuz gegangen und auferstanden, weil er mit uns Beziehung leben und in Verbindung mit uns bleiben will. 

Wir haben das Privileg, am Ostersonntag bei Tagesanbruch miteinander am Feuer stehend zu wissen, dass es nicht bei Karfreitag geblieben ist.  Es ist vollbracht, für jeden einzelnen von uns, für mich und dich und für jeden, der diese geniale Botschaft glaubt und mit Jesus sein Leben teilt!

 

Monika Graf
Geschäftsführerin, Leitung Lebensschule, Kurse, Lebensberatung, Leitung Resilienzjahr, Marketing, Ehrenamtliche Arbeit

 

Den Osterweg wollen wir auch an diesen Ostern wieder gemeinsam gehen. Wir starten an Gründonnerstag am Abend und schliessen am Ostersonntag nach dem Osterfeuer mit einem Brunch. Jetzt anmelden! Wir freuen uns auf dich.

23 Jan. 2025

Ein abenteuerliches Jahr mit Happy End

Vor einem Jahr begannen wir voller Hoffnung und Tatendrang mit dem Bild eines wunderschönen Segelschiffes, das mit voller Kraft voraus in ein neues Jahr segelt. Doch wie es manchmal im Leben ist, kam es anders als geplant.

Bereits im März standen wir vor einer grossen Herausforderung: Nach 20 Jahren mussten wir zum ersten Mal ein 8-wöchiges Resilienztraining absagen, da es zu wenige Anmeldungen gab. Das war ein Schuss vor den Bug! Doch gerade in solchen Momenten, wenn wir ausgebremst werden, liegt eine Chance: innezuhalten, nachzudenken und uns zu fragen, was Gott uns in dieser Situation zeigen möchte.

Diese Zeit des Nachdenkens hat uns als Team geprägt. Wir haben uns viele zentrale Fragen gestellt: Was ist unser wirklicher Auftrag in der Gesellschaft? Wie setzen wir diesen um? Wen wollen wir ansprechen, besonders die junge Generation? Wie lösen wir die Herausforderungen unseres Geschäftsmodells und unserer Finanzen? Diese und viele weitere Fragen haben uns bewegt und werden uns auch weiterhin begleiten.

Dabei war uns eines stets wichtig: Mit Zuversicht und Vertrauen auf unseren himmlischen Vater zu blicken. Er sieht uns, kennt uns und gibt uns genau das, was wir brauchen – zur rechten Zeit. Diese Erfahrung hat uns durch das Jahr getragen. Gleichzeitig durften wir erleben, wie viele Menschen uns ermutigt haben, vorwärts zudenken und neue Wege zu gehen. Diese Unterstützung hat uns als Team gestärkt und uns durch ein anspruchsvolles Jahr geführt.

Jetzt, am Anfang des neuen Jahres, blicken wir mit tiefem Dank zurück auf das vergangene Jahr. Besonders gefreut hat uns, dass die beiden anderen 8-wöchigen Resilienztrainings sehr gut besucht waren und dabei wunderbare Hoffnungsgeschichten geschrieben wurden.

Wir sind auch zutiefst beeindruckt von der Solidarität und Unterstützung vieler Menschen. Anfang November hatten wir von unserer grossen finanziellen Notlage berichtet, und die Reaktion war überwältigend. Dank der Hilfe vieler, konnten wir die drohende finanzielle Lücke nicht nur schließen, sondern es konnte überfliessen. Wir sind unglaublich dankbar für das, was gemeinsam bewegt wurde. Dabei wurden wir nicht nur finanziell beschenkt, sondern auch durch viele praktische Unterstützungen von Menschen, die uns an verschiedensten Stellen geholfen haben.

Mit neuem Mut, Vertrauen und Zuversicht blicken wir auf das kommende Jahr. Wir haben neue Schwerpunkte gesetzt und freuen uns darauf, diese mehr und mehr im neuen Jahr mit euch zu teilen. Ein besonderer Fokus wird darauf liegen, die wertvollen Inhalte, die in den letzten 20 Jahren entstanden sind, nach außen zu tragen und uns noch stärker mit anderen Institutionen zu vernetzen. Die finanziellen Herausforderungen bleiben bestehen, und wir sind weiterhin auf eure wertvolle Unterstützung angewiesen. Doch nach allem, was wir im vergangenen Jahr erlebt und gemeinsam gemeistert haben, blicken wir auch in dieser Hinsicht voller Zuversicht nach vorn.

 

Ermutigten Herzens setzen wir unsere Arbeit fort und freuen uns darauf, gemeinsam mit euch neue Hoffnungsgeschichten zu schreiben. Lasst uns gemeinsam voller Freude und Vertrauen in die Zukunft blicken an der Hand unseres Vaters im Himmel!

 

Monika Graf
Geschäftsführerin, Leitung Lebensschule, Kurse, Lebensberatung, Leitung Resilienzjahr, Marketing, Ehrenamtliche Arbeit

23 Jan. 2025

Rückblick Gemeinschaftswoche 2024/2025

Mit sehr viel Freude in meinem Herzen blicke ich auf diese vergangene Zeit während Weihnachten und Silvester in der Casa Immanuel zurück. Wie ist das möglich, dass so viele verschiedene Menschen mit so unterschiedlichen Lebensgeschichten, mit einer grossen Altersspanne und verschiedenen Bedürfnissen, sich eine Woche lang in einem Haus zusammen einrichten und die Zeit miteinander gestalten?! Ich kann mir diese Frage nur teilweise beantworten und ich glaube, dass ist auch gut so. Denn dort wo ich mir nicht alles erklären kann, blicke ich mit einer tiefen Dankbarkeit und einer noch tieferen Freude über das Geschehene zurück. Ich fühle mich einfach beschenkt.  

Angefangen mit dem Weihnachtsfest am 25. Dezember mit einer überschaubaren Anzahl an Leuten, hat sich das Haus bis zum Schluss gefüllt. Unser Motto der Woche war, unsere Perlen-Momente vom zu Ende gehenden Jahr nochmals aufleben zu lassen und miteinander zu teilen. Bereits am Brunch-Buffet waren zwei bis drei Perlen versteckt, die dann von verschiedenen Teilnehmern gefunden wurden. Die positiven Erlebnisse, die wir miteinander dadurch teilen konnten, inspirierte uns alle, weiter auf dieser Schatzsuche solcher Momente vom letzten Jahr zu bleiben. Nach dem ausgewogenen Frühstück gestalteten wir das Programm mehrheitlich zusammen. Von einer Schneeschuhwanderung bis hin zu einem Ausflug ins nahgelegene Kloster, oder einem Ruhetag im Haus, bei dem man sich mit einem Bastelprojekt die Zeit versüssen konnte, war alles erlaubt und dabei. Dieses Gefühl von «ich darf, aber ich muss nicht», begleitete uns durch die gesamte Woche. Rundum war es einfach eine erholsame Zeit.

Ein weiterer Höhepunkt war der Silvesterabend mit einem hervorragenden 4-Gang Menu, danach einem besinnlichen Teil, gemeinsamen Spielen und Musik. Die 80er- und 90er-Hits erfüllten den Raum der Stiva mit Energie und wir liessen uns davon mitreissen und nutzten die freie Fläche, um uns zu bewegen und zu tanzen. Sogar ein gemeinsamer Tanz, eine Polka, war mit dabei, und wir wurden von einer Teilnehmerin mit grosser Begeisterung in die Welt der Polka eingeführt und instruiert. Dieses Feuer sprang auch auf uns über, und wir hatten eine Menge Spass dabei.

Die Woche liegt schon eine Zeit hinter mir und doch denke ich gerne an diese Zeit zurück. Sie hat mir wieder einmal mehr bestätigt, wie viel Kraft und Freude in der Gemeinschaft mit anderen Menschen steckt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese wertvolle Zeit geprägt und so besonders gemacht haben!

Nino Liesch
Teilnehmer Resilienzjahr

Aussagen von Teilnehmenden

Ich habe mich immer wohl gefühlt und es war ein tiefes Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe vorhanden, auch wenn mal Leute abgereist und wieder Neue dazugekommen sind.

Ich habe die Zeit sehr gut erlebt, der Mix von Gemeinschaft, feinem Essen, Zeit für sich, kreativ zu sein, draussen zu sein, spielen, Gesprächen und auch Impulse zur Reflexion in diesem gemütlichen Haus habe ich genossen. Es tut gut das Jahr so ausklingen zu lassen und neu zu starten. Immer wieder bin ich auch fasziniert, wie eine Gruppe von so bunt zusammengewürfelten Leuten einfach echte Gemeinschaft haben kann. Danke euch vielmals!!!

 

Ich bin zum dritten Mal in der Gemeinschaftswoche und schätze die Möglichkeit mich aktiv einzubringen, Aktivitäten vorzuschlagen oder einfach teilzunehmen und auch mal alleine etwas zu unternehmen. Besonders geniesse ich das gemeinsame Spielen und die Gemeinschaft die trotz unserer Unterschiede entsteht.

 

Eine Zeit des Feierns, des Verwöhntwerdens, der Gemeinschaft und der Entspannung. 💕 Dank an euch, die das ermöglicht haben.

Bei meiner Ankunft im Casa wurde ich ganz herzlich begrüsst und zum festlichen Apéro eingeladen. Die Köchin überraschte uns mit kunstvoll, dekorativ angerichteten Gerichten an einem reich gedeckten Tisch. Es war ebenso ein Augen- wie ein Gaumenschmaus, in einer fröhlichen Runde. Im weihnachtlich dekorierten Türmli feierten wir am Abend die Geburt Jesu Christi von Nazareth. Nun war es Zeit für die Geschenke, die nach dem Los verteilt wurden. Wow, welche Treffer das waren!

Dankbar blicke ich zurück auf die fröhliche und anregende Gemeinschaft im Casa Immanuel. Gute Gespräche wechselten sich ab mit feinem Essen und Ausflügen. Bewegten Schrittes und nicht allzu lauter Musik durfte ich bis zum Anstossen im Hof vor feierlich beleuchteter Kulisse und winterlicher Landschaft das vergangene Jahr beschliessen. Unserem Gott danke ich für das Jahr 2024, in dem die schönen Ereignisse die schwierigen Momente bei weitem überwiegen.

23 Jan. 2025

Beziehungsgestaltung: Unser Schwerpunkt im Kurswesen

Im Editorial haben wir euch an unserer Situation vom vergangenen Jahr ein Stück teilhaben lassen. Wir sind überzeugt, dass wir diese herausfordernde Situation auf die Art und Weise meistern konnten, wie wir es getan haben, sehr viel damit zu tun hatte, wie wir im vergangenen Jahr Beziehung gelebt haben und leben – zu uns selbst, im Miteinander und zu Gott. Diese tiefgreifenden Erfahrungen, sowohl als Einzelpersonen als auch als Gesamtteam, zusammen mit den wertvollen Feedbacks unserer Gäste, haben uns dazu inspiriert, das Thema «Beziehungsgestaltung» in unser Kursprogramm und unsere Newsletter für das Jahr 2025 zu integrieren.

Wir haben eine Vielzahl von Angeboten geplant, um dieses zentrale Thema umfassend zu behandeln. Dazu gehören Themenabende, ein intensiver Wochenkurs und ein fünfteiliger Wochenendkurs. Darüber hinaus möchten wir immer wieder mal in unseren Newslettern vom 2025 inspirierende Gedanken und Anregungen zum Thema «Beziehung» teilen und euch einladen, eure eigenen Erfahrungen einzubringen. Falls ihr Fragen habt oder uns eure Gedanken zum Thema Beziehung mitteilen möchtet, könnt ihr dies gern per Mail tun (katrin.horn@casa-immanuel.ch). Unser Wunsch ist es, als Gemeinschaft unser Verständnis von aktiver Beziehungsgestaltung stetig weiterzuentwickeln, um immer besser tragfähige, attraktive Beziehungen im Alltag leben zu können.

Wieso hat dieses Thema eine so grosse Bedeutung für uns? In einer Welt, die von Unsicherheit, Schnelllebigkeit und Digitalisierung geprägt ist, sind echte, wertschätzende Beziehungen unserer Überzeugung nach immer noch der Schlüssel zu einem zufriedenen Leben. Denn wir glauben, dass wir von einem dreieinigen Gott, der in sich Beziehung ist und lebt, zur Beziehung geschaffen wurden. Aus dieser Sicherheit unseres göttlichen Ursprungs können wir insbesondere unsere zwischenmenschlichen Beziehungen bewusster leben, pflegen und gestalten.

Wir laden euch deshalb herzlich ein, in diesem Jahr gemeinsam mit uns diesen Weg der «Beziehungsgestaltung» zu gehen, um in einer sich ständig verändernden Welt wertschätzende und bereichernde Beziehungen zu leben und dadurch unser Umfeld nachhaltig positiv zu beeinflussen!

Wir freuen uns auf eure Ideen und Gedanken.

 

Katrin Horn
Leitung Kurswesen, Lebensberatung

21 Dez. 2024

Unser Kursprogramm 2025 ist online

Das wird ein spannendes Kursjahr!

Das Jahr 2025 steht vor der Tür und mit ihm ein neues Kursprogramm, das wir voller Begeisterung für euch gestaltet haben. Es war eine spannende Reise mit einigen Herausforderungen, darunter unsere personelle Situation im Kursleiterteam. Da wir hier nach wie vor Lücken haben, brauchte es ein grösseres Jonglieren mit unseren Ressourcen als in den vergangenen Jahren. Aber wir haben diese Herausforderungen gemeistert. Und wir sind überzeugt, dass wir euch nun ein Programm bieten, das sowohl euer Herz berührt und euch inspiriert als auch euch an der einen oder anderen Stelle herausfordert.

Wir glauben an die Kraft der Beziehungen und möchten euch dabei unterstützen, diese zu pflegen und zu vertiefen. Daher ist es uns ein grosses Anliegen, gemäss unserem Claim «erfüllt Beziehung leben.» im kommenden Jahr verschiedene Schwerpunkte rund um die Gestaltung von Beziehungen zu setzen.

Während wir im Moment noch an den letzten Details feilen, gebe ich euch einige Einblicke, was euch im kommenden Jahr erwartet.

Von den bekannten mehrwöchigen Resilienztrainings, die euch helfen, eure innere Stärke zu entfalten, bis zu den «Casa-Ferien», in denen wir Gemeinschaft pflegen und Beziehungen bauen, miteinander unterwegs sind und Leben teilen – all das wartet 2025 auf euch!

Neu bieten wir mehrere einwöchige Kurse an:

  • Anfang Mai gestalten wir eine Woche rund um die «Resilienz im Alltag». Hierzu erfährst du in Kürze mehr.
  • Und bereits ab 22. Februar dreht sich bei uns eine Woche lang alles um das Thema «Wie gestalte ich aktiv meine Beziehungen, und was bedeutet das?» Diese Woche richtet sich an Personen, die sich irgendwann mal – oder auch noch nie! – gefragt haben: Wie mache ich das eigentlich: Beziehungen oder Freundschaften aufbauen, leben und pflegen, aufrechterhalten und festigen? Wir werden in dieser Woche einige Grundlagen erarbeiten, die unserer Meinung nach wichtig sind, um tragfähige und nachhaltige Beziehungen zu gestalten. Hierbei werden wir einerseits die Beziehung zu uns selbst reflektieren. Andererseits lernen wir, weshalb das Setzen von Grenzen wichtig ist für Beziehungen auf Augenhöhe. Und wir stellen uns die Frage, weshalb ein ausgewogenes Beziehungsleben entscheidend ist für unsere körperliche und mentale Gesundheit.
  • Und wir werden mit euch Ende Mai und Anfang September jeweils für eine Woche in die «Casa-Ferien» gehen!

Wer noch intensiver in die eigene Beziehungsfähigkeit investieren will, für den bieten wir ab Juni einen fünfteiligen Wochenendkurs mit verschiedenen Schwerpunkten zu Beziehungen an.

In diesem Kurs werden wir die einzelnen Themen intensiver und tiefgründiger er- und bearbeiten. Er ist also als Weiterführung vom Wochenkurs im Februar gedacht und wendet sich gleichzeitig an Personen, die sich schon länger mit dem Thema «Beziehungsgestaltung» beschäftigt haben, um einzelne Beziehungsaspekte zu vertiefen oder persönliche thematische Schwerpunkte zu setzen. Hier eine kleine Auswahl an inhaltlichen Fragen:

  • Welches Beziehungsbild trage ich in mir, was ist mein Bild von idealen Beziehungen?
  • Welche Werte und Haltungen bestimmen mein Beziehungsbild?
  • Welchen Einfluss haben meine Prägungen auf mein Beziehungsbild?
  • Wieso sind Selbstreflexion und Selbstliebe eine Basis für die Gestaltung von tragfähigen Beziehungen?
  • Wie hängt mein Glaube mit meiner Beziehungsfähigkeit zusammen?

Haben wir dich neugierig gemacht? Dann schau doch gleich ins Kursprogramm rein! Falls du Fragen oder Anregungen hast, kannst du diese gern an mich senden: katrin.horn@casa-immanuel.ch. Wir freuen uns auf dich!

Ein frohes Weihnachtsfest wünscht dir mit herzlichen Grüssen

Katrin Horn
Leitung Kurswesen, Lebensberatung