Erlebnis- und Jahresbericht 2025
Boden Bereiten – bereit für das, was kommt
"Gott, so kann es nicht weitergehen, mach jetzt bitte etwas? "
Vielleicht kennst du solche Momente auch: Du spürst, es braucht Veränderung – neue Kraft, neue Menschen, neue Hoffnung. So ging es mir im vergangenen Jahr immer wieder. Ich habe Gott ehrlich gesagt, was mich bewegt. Und ich durfte erleben: Gott hört – und er handelt.
Ich bin drangeblieben. Und ich durfte staunend entdecken: Es gibt sie, diese Wunder. Mehrere junge Menschen sind im Frühjahr 2025 in unser Team hineingewachsen oder neu dazugekommen. Menschen, die unseren Auftrag schon länger im Herzen tragen und nun Verantwortung übernehmen. Das hat frischen Wind gebracht, neue Dynamik, neue Perspektiven. Für mich persönlich ist das ein berührendes Zeichen von Gottes Treue und Führung.
Gleichzeitig stehen wir mitten in einem doppelten Generationenwechsel. Einige aus der Pioniergeneration der Casa Immanuel erreichen in den nächsten Jahren das Pensionsalter. Erste Übergaben sind bereits erfolgt, weitere stehen an. Auch ich werde meine Aufgabe als Geschäftsführerin in den nächsten Jahren weitergeben. Dieser Prozess fordert heraus, ist aber zugleich eine grosse Chance. Wir dürfen das Bestehende würdigen, Erfahrungen bewahren und mutig Raum für Neues öffnen. weiterlesen
Herzlichen Dank, dass du diesen Weg gemeinsam mit uns weitergehst.
Monika Graf
Den Acker pflügen
Den Boden aufbrechen und neu ausrichten
Das Jahr 2025 war für die Casa Immanuel geprägt von grundlegenden Entwicklungs- und Klärungsprozessen. Wie beim Pflügen eines Ackers ging es darum, den Boden aufzubrechen, Altes zu bewegen und einen tragfähigen Grund für nachhaltiges Wachstum zu schaffen.
«Den Boden pflügen, Altes bewegen – tragfähigen Grund schaffen.»
Ein zentrales Thema unserer Entwicklung war die bewusste und intensive Auseinandersetzung mit der Identität der Casa Immanuel. Das Leitungsteam und die Mitarbeitenden haben sich in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten Zeit genommen, um sich mit unserer DNA als Gemeinschaft und Organisation auseinanderzusetzen. In diesem gemeinsamen Prozess haben wir ein geschärftes Leitbild erarbeitet, das nicht nur eine klare Vision und eine prägnante Mission formuliert, sondern auch unsere Werte aufgreift. Dieses neue Fundament bildet einen tragfähigen Boden für unseren Alltag und ist eine wichtige Orientierungshilfe bei Entscheidungsprozessen – besonders in Zeiten des Wandels und mit Blick auf die anstehenden Stabsübergaben an jüngere Generationen.
Eine neue Generation investiert sich
Generationenwechsel mit Tiefgang
2025 war ein Jahr des Übergangs – und des Aufbruchs. Der Generationenwechsel ist sichtbarer geworden. Langjährige Mitarbeitende haben Verantwortung weitergegeben, und eine jüngere Generation wächst in vorbereiteten Boden hinein. Dabei begegnen sich Erfahrung, gewachsene Beziehungen und frische Perspektiven. Das ist herausfordernd – und gleichzeitig voller neuer Möglichkeiten. Diese Kultur des Weitergebens erleben wir als etwas sehr Wertvolles.
Nino und Bettina: Menschenbegleitung und Kursarbeit
Mit Nino und Bettina sind zwei erfahrene Menschenbegleiter zu uns gestossen. Gemeinsam haben sie die Leitung von Timeout und Tagesstruktur übernommen. Bettina bringt darüber hinaus ihre Erfahrung aus Pädagogik und Erwachsenenbildung ins Kurswesen ein.
Sabrina: Administration und Fundraising
Auch hinter den Kulissen hat sich viel bewegt: Sabrina hat die Gäste- und Kursadministration übernommen, unterstützt die Geschäftsleitung und baut unser Fundraising erstmals gezielt mit auf. Im vergangenen Jahr haben wir zudem zwei Benefizessen durchgeführt, um Beziehungen zu pflegen und unser Netzwerk zu stärken. Gemeinsam mit dem Team bereitet sie so den Boden dafür, dass unsere Arbeit langfristig tragfähig wachsen kann.
Karin und Rebekka – und ein herzlicher Dank an Frauke
Im Alltag des Hauses haben Karin und Rebekka Verantwortung in Hauswirtschaft und Gästebetreuung übernommen – in der Nachfolge von Frauke. Ihr danken wir von Herzen. Mit grosser Sorgfalt, Herzlichkeit und einem feinen Gespür hat sie diesen Bereich über viele Jahre geprägt.
Nino Liesch
Bettina Eichenberger
Sabrina Leuenberger
Rebekka Bauert
Karin Fahrni
Wo Wachstum beginnt
Wie dieser Übergang gelingt, zeigt sich besonders im Resilienzjahr: Menschen kommen, lassen sich auf einen persönlichen Prozess ein – und wachsen in die Gemeinschaft hinein. Manche übernehmen danach hier vor Ort Verantwortung. So sind Nino und Sabrina nach ihrem Resilienzjahr direkt Teil des Teams geworden und bringen heute ihre Erfahrungen, ihre Begabungen und nicht zuletzt ihr Herz ein. Katharina und Eliane sind ebenfalls ins Resilienzjahr eingestiegen und bereichern unser gemeinsames Unterwegssein mit Offenheit und eigenen Impulsen. So entsteht neuer Boden, auf dem Menschen wachsen und Verantwortung übernehmen können.
Was hier entsteht, ist kein klassischer Personalwechsel. Es ist ein lebendiges Miteinander von Weitergeben, Lernen und neu Aufbrechen.
Den Boden stärken: lebenskostendeckende Löhne
Ein zentrales Thema, das uns seit Jahren begleitet, ist die Frage nach lebenskostendeckenden Löhnen. Bis anhin lagen die Gehälter bei durchschnittlich 3'600 Franken (Brutto × 12 bei einer 100% Anstellung). Bei den gestiegenen Lebenshaltungskosten ist das für viele Mitarbeitende kaum tragbar. Nach reiflicher Überlegung und intensivem Ringen haben wir entschieden, die Löhne bis 2028 in drei Schritten auf ein weiterhin diakonisch tiefes, aber existenzsicherndes Niveau anzuheben. Dieser Schritt stärkt den Boden unter den Füssen unseres Teams, ist wichtig für Stabilität und Zukunftsfähigkeit, erhöht aber den Spendenbedarf zusätzlich.
Wachsender Spendenbedarf
Wir arbeiten bewusst unabhängig vom Krankenkassensystem und finanzieren uns solidarisch. Das garantiert Diskretion und ermöglicht flexible Unterstützung ohne bürokratische Hürden. Das heisst aber auch, dass wir Lösungen für diese Entwicklung gemeinsam mit unseren Ratsuchenden, Spendern und Förderern suchen müssen. Damit steigt der Spendenbedarf 2026 auf 440'000 Franken und wird bis 2028 voraussichtlich auf rund 600'000 Franken anwachsen. Auch hier geht es darum, finanziell tragfähigen Boden für unsere Arbeit zu schaffen.
Mehr als ein Beruf – eine Herzenssache
Trotz der finanziellen Herausforderung gehen wir diesen Weg bewusst und im Vertrauen. Uns ist wichtig, dass die Mitarbeit in der Casa Immanuel mehr bleibt als ein Beruf – nämlich eine Herzenssache. Teil dieses sinnstiftenden Auftrags zu sein und einen Ort zu schaffen, an dem Menschen aufatmen, Belastendes aufarbeiten und neue Lebensfreude finden dürfen, ist und bleibt unser Herzensanliegen. Wir glauben, dass Gott noch viele Geschichten von Hoffnung, Wiederherstellung und Versöhnung schreiben will – und dass das, was vor uns liegt, erst der Anfang ist.
Den digitalen Raum neu bestellen
Gerade jüngere Generationen wollen wir dort erreichen, wo sie im Alltag unterwegs sind: im digitalen Raum. Was 2024 mit einem ersten Instagram-Post begann, wurde 2025 zunehmend zu einer offenen digitalen Tür zur Casa Immanuel.
Wir wollen nicht nur unsere Angebote sichtbar machen, sondern Menschen berühren, ermutigen und zu konkreten Schritten im Alltag einladen. Darum teilen wir bildhafte Einblicke in unseren Alltag und erzählen Geschichten von Menschen. Gleichzeitig geben wir praktische Tipps und Orientierung weiter, damit auch im digitalen Raum guter Boden für Begegnung und Vertrauen entstehen kann.
Aus einem vorsichtigen Anfang ist eine wachsende Community entstanden. Über 130 Posts und mehr als 250 Follower zeigen: Dieser Weg schafft Verbindung. Social Media ist für uns mehr als Präsenz – es ist eine Einladung, an unserem Herzschlag teilzuhaben und uns auch vermehrt im Alltag zu erleben.
Schau mit uns hinter die Kulissen – wir freuen uns, wenn du digital mit uns unterwegs bist.
Erlebnisbericht - Ich hatte das erste Mal das Gefühl, dass ich wirklich bei mir ankomme.
„Das, was mir am meisten geholfen hat, sind Struktur und klare Grenzen.“
Das sind die Worte des 19-jährigen Elia, der vier Wochen lang unser Resilienztraining besuchte.
Die Fehlzeiten häuften sich bei Elia, bis hin zu unentschuldigtem Fehlen an Klausuren. Gleichzeitig stieg sein Handykonsum immer weiter an. Dabei geht Elia eigentlich gerne zur Schule. In der Casa Immanuel durfte er erleben, was Struktur, klare Grenzen und kontinuierliche Begleitung bedeuten können. Über die Zeit während und kurz nach den Gesprächen sagt er:
„[…] man ist halt so sehr erfüllt, sehr hoffnungsvoll, sehr positiv eingestellt oft – und dann hatte ich auch gar nicht das Bedürfnis, danach irgendwie die ganze Zeit doomscrollen oder wieder ans Handy zu gehen.“
Heute steht Elia an einem ganz anderen Punkt. Erfahre mehr zu Elias Geschichte: entdecken.
Den Acker besäen – und giessen
Nach dem Pflügen beginnt die nächste Arbeit: säen, giessen und dranbleiben. Was im vergangenen Jahr vorbereitet wurde, darf weiter wachsen – in unseren Angeboten, in der finanziellen Entwicklung und in der Verantwortung, die wir gemeinsam tragen.
Mit Mut säen – und dankbar sein
Dankbar blicken wir auf das Finanzjahr 2025 zurück. Zwar erreichten wir beim Spendenziel 74 Prozent, dennoch dürfen wir dank verschiedener entlastender Faktoren einen positiven Abschluss verzeichnen. Das gibt uns Mut für die nächsten Schritte. Besonders bewegt uns die breite Basis von Menschen, die die Casa Immanuel finanziell und ideell mittragen. Ohne euch könnten wir unsere Arbeit nicht ausrichten.
Sorgsam haushalten, damit das Feld weiter Frucht trägt
Zum positiven Ergebnis beigetragen haben tiefere Personalkosten, weil offene Stellen nach Wechseln nicht sofort wiederbesetzt werden konnten. Vieles wurde vom Team mitgetragen, und einzelne Projekte mussten zurückgestellt werden. Das hat das Budget kurzfristig entlastet, aber auch gezeigt, dass unsere Kräfte nicht unbegrenzt sind.
Auch tiefere Verwaltungskosten – insbesondere durch die IT-Erneuerung – sowie ein tieferes Hypothekarzinsniveau haben uns entlastet. So konnten wir die BVG-Arbeitgeberbeitragsreserve am Jahresende wieder auffüllen. Damit bleibt ein kleiner Puffer bestehen, der uns im laufenden Jahr etwas Spielraum gibt.
Weiter säen: neue Wege der Finanzierung
2026 moderate Preisanpassungen geben. Gleichzeitig bleiben unsere Angebote bewusst nicht kostendeckend. Niemand soll aus finanziellen Gründen auf Begleitung verzichten müssen. Dass viele ehemalige Ratsuchende heute mittragen, berührt uns sehr – weil sie selbst erlebt haben, wie wichtig ein niederschwelliger Zugang ist.
Darum bauen wir Förderstiftungen als zweites finanzielles Standbein auf. Für christlich-psychologisch geprägte Angebote wie unseres gibt es im heutigen Gesundheitssystem kaum passende Finanzierungsmöglichkeiten. Erste Gesuche sind eingereicht, weitere folgen. So säen wir heute, damit unsere Arbeit morgen noch tragfähiger wachsen kann.
Erlebnisbericht - Mit Vollgas auf der Strecke geblieben!
Schon als kleiner Junge träumte Martin Koch davon, eines Tages in einem echten Rennauto zu sitzen und Rennen zu fahren aber der Weg dorthin war kein direkter. In der Sendung «Fenster zum Sonntag» vom 20.09.2025 erzählt Martin Koch eindrücklich, wie eng persönlicher Erfolg und innere Herausforderungen miteinander verbunden sein können. Trotz beruflichem Erfolg und grosser Leidenschaft für den Motorsport führte der hohe Druck, persönliche Krisen und eine gescheiterte Ehe zu einem Burnout. Dieser Crash brachte ihn zur Casa Immanuel. Was sich zunächst wie ein Rückschritt anfühlte, wurde für ihn zu einer entscheidenden Phase der Neuorientierung.
Wie er gestärkt ins Leben zurückfand und auf welchem Fundament er nun sein Leben weiteraufbaut kannst du hier lesen.
CISA Netzwerk & allgemein
Im Bild des Säens verstehen wir auch die Vernetzung als gemeinsames Weitergeben und Empfangen. Samen werden nicht nur ausgestreut, sondern auch aufgenommen, gepflegt und an anderen Orten weitergetragen. Es ist eine sehr grosse Freude, dass wir durch die Arbeit im Vorstand der CISA eine engere Verbindung zu Sozialinstitutionen geknüpft haben und daraus sind zwei Seminare für die Mitarbeiter der 75 Institutionen entstanden.
«Diese Anlässe waren für uns nicht nur Gelegenheiten, etwas weiterzugeben, sondern auch zu hören, zu lernen und Beziehungen zu vertiefen.»
Es sind weitere Institutionen dazugekommen, durch die wir im vergangenen Jahr verschiedene Begegnungen erlebten, zum Beispiel, ein Vortrag zum Thema Versöhnung in der SGM Langenthal, die Vorstellung unseres Beratungskonzepts in der Jahu Gemeinde Biel, sowie ein Tagesseminar im Forum C im Aargau und ein mehrtägiges Seminar im CgH (christliche ganzheitliche Heilkunde) und zu guter letzt boten wir ein Seminar im Hotel Paladina im Tessin an. Diese Anlässe waren für uns nicht nur Gelegenheiten, etwas weiterzugeben, sondern auch zu hören, zu lernen und Beziehungen zu vertiefen. Solche Verbindungen sind uns wichtig, damit das Gesäte gemeinsam wachsen kann.
Wir freuen uns über weitere Kontakte und Begegnungen mit Gemeinden und Institutionen, die diesen Weg des Austauschs mit uns teilen möchten.
Ernten
Immer wieder durften wir erleben, wie dort, wo Menschen keine Hoffnung mehr sahen, neue Hoffnung aufkeimte. Wenn Menschen sich ihrer Geschichte stellen, biografische Brüche anschauen und Zerbrochenes nicht länger verdrängen, kann Neues wachsen. Genau das bewegt uns: mitzuerleben, wie aus Schmerz neue Perspektive wird – und wie wir gemeinsam Ernte dessen sehen dürfen, was zuvor im Verborgenen gereift ist.
Wir sind sehr dankbar für das, was wir ernten durften – mit Gottes und deiner Hilfe!

345
Ratsuchende

3'783
Beratungsgespräche

19
Kurse

3'268
Übernachtungen

13'003
Mahlzeiten
Wo gute Saat bereits aufging
Unser Auszeit-Angebot Timeout ist am wachsen
Unser Timeout-Bereich entwickelt sich weiter – mit einem klaren Wunsch: ein Ort zu sein, an dem Menschen zur Ruhe kommen, durchatmen und innerlich wieder Boden unter den Füssen spüren. Fern vom Lärm des Alltags entsteht Raum zum Innehalten, Aufatmen und Neu-Ausrichten.
Dass dieses Bedürfnis wächst, spüren wir deutlich: Immer mehr Menschen suchen bewusst eine Auszeit, um Abstand zu gewinnen, neue Kraft zu schöpfen und sich innerlich zu sortieren. 2025 ist die Nachfrage nach unserem Timeout-Angebot um 40 Prozent gestiegen. Das zeigt: Solche Orte sind heute wichtiger denn je.
Darum entwickeln wir unser Angebot weiter. Neben Ruhe und Rückzug schaffen wir auch erlebnisorientierte Zugänge, in denen Bewegung, Gemeinschaft und Achtsamkeit zusammenspielen. So wird aus der Auszeit nicht einfach ein Unterbruch, sondern ein Raum, in dem Neues wachsen kann. Äussere Bewegung und inneres Wahrnehmen gehören dabei zusammen – und eröffnen Wege zurück in einen tragfähigen Alltag. Mehr erfahren
«Ob Auszeit, Kurs oder Beratung – wir schaffen Orte, an denen Menschen durchatmen, Klarheit finden und neu wachsen können.»
Erlebnisbericht - „Endlich weiss ich, wer ich bin“
Monika Köpfli leitet gemeinsam mit Ihrem Mann Daniel ein Adonia-Gruppenhaus, mit 97 Betten, liebt ihren Garten – und lebte dennoch jahrelang in einer Ehe, die sie innerlich auszehrte. Dann buchte sie das 8-wöchige Resilienztraining der Casa Immanuel, obwohl das Konto auf null war. Was danach geschah, veränderte nicht nur ihr eigenes Leben.
Dienstagvormittag, kurz vor den Ferien. Monika sitzt vor der Kamera – ruhig, klar, offen. Sie ist 53, seit 32 Jahren verheiratet und Mutter von 5 Kindern. Doch innerlich sah ihr Leben lange ganz anders aus. weiterlesen.
8-wöchiges Resilienztraining und Kurzkurse mit erfreulichen Früchten
Auch das 8-wöchige Resilienztraining war gut besucht. Es bewegt uns immer wieder, wie Menschen hier neue Klarheit gewinnen und Veränderung in ihrem Leben anstossen.
Neben den drei Trainings im Frühling, Sommer und Herbst wächst unser Angebot weiter: Ab 2026 ergänzen kompakte Kurzkurse zu unseren Basisthemen das Programm – ideal auch in Verbindung mit einem Timeout. Viele dieser Formate finden an Wochenenden statt und eröffnen auch Menschen mit einem dichten Berufs- oder Familienalltag Raum für einen persönlichen Prozess.
Unser Anliegen bleibt dasselbe: Wir wollen Boden bereiten, auf dem Veränderung wachsen kann. Was in unseren Kursen und in unseren Auszeit-Angeboten gesät wird, soll im Alltag weiterreifen – zu neuer Klarheit, tragfähigen Beziehungen und konkreten Schritten.
Paare, die aufblühen wollen
Wo Beziehungen ins Wanken geraten, wächst oft auch die Sehnsucht nach neuem Halt. Genau dort setzen unsere Paarkurse und die Paarberatung an: Sie eröffnen Räume, in denen Paare innehalten, ehrlich hinschauen und neue Schritte aufeinander zugehen können. Ob in akuten Konflikten oder aus dem Wunsch heraus, die Beziehung bewusst zu stärken – wir erleben ein wachsendes Bedürfnis nach Begleitung. Die grosse Resonanz zeigt uns, wie viele Paare sich nach mehr Verständnis, Tiefe und einer tragfähigen gemeinsamen Perspektive sehnen. Als Teil unserer ganzheitlichen Lebensberatung ist es unser Herzschlag, dass Beziehungen heilen, neue Freiheit gewinnen und erfülltes Miteinander wieder möglich wird.
Erlebnisbericht - Ein einziger Scherbenhaufen
Nach zehn Jahren Ehe stehen K. und H. kurz vor der Scheidung – geprägt von Krisen, Verletzungen und einem tiefen Zerbruch.
In diesem bewegenden Bericht erzählen sie, wie sie durch persönliche Aufarbeitung, professionelle Begleitung und neue Hoffnung Schritt für Schritt wieder zueinander gefunden haben und ihrer Beziehung eine zweite Chance gaben. weiterlesen.
Es geht weiter – hilfst du mit?
Danke hilfst du mit, dass dieser Traum von heilen Menschen, Beziehungen, Familien und einem Ort, an dem Menschen wieder aufblühen dürfen weiter gedeihen kann.
Der Samen ist gesät, und wir giessen weiter. Vieles ist noch im Werden, und doch gehen wir mit Zuversicht weiter. Veränderung fordert uns heraus, weckt aber auch Freude am Aufbruch. Dankbar für das, was gewachsen ist, und hoffnungsvoll für das, was kommt, bleiben wir unterwegs.
Unser Traum bleibt derselbe: Menschen, die bei sich selbst ankommen, in Gott verwurzelt sind und frei werden für ehrliche, tragfähige Beziehungen. Diese innere Freiheit ist nicht nur ein Geschenk für den Einzelnen – sie wirkt weiter in Freundschaften, Partnerschaften, Ehen und Familien, im Arbeitskontext und schenkt auch anderen Hoffnung.
Danke, dass ihr diesen Traum auch im neuen Jahr mittragt und mithelft, dass Menschen hier Hoffnung, Heilung und neue Freiheit finden dürfen.
Hilfst du mit,
Hoffnungsgeschichten zu ermöglichen?
Elia, Monika, Martin – drei von vielen Menschen, die bei uns neu Hoffnung gefunden haben. Schnell, ohne Warteliste, ohne Bürokratie, zu erschwinglichen Preisen.
CHF 440 000.– Spenden pro Jahr 
Wer Halt braucht, braucht ihn jetzt – nicht nach Monaten auf der Warteliste. Wir sind da. Unkompliziert, unabhängig vom Kassensystem, zu Preisen, die nur dank Spenden erschwinglich bleiben. Das ist möglich, weil Menschen wie du solidarisch mittragen.
CHF 50.-
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aus 150.– im Monat wird in einem
Jahr eine Auszeit von
1 Woche erschwinglich
CHF 150.-
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aus 150.– im Monat wird in einem
Jahr eine Auszeit von
1 Woche erschwinglich
CHF 300.-
pro Monat
aus 150.– im Monat wird in einem
Jahr eine Auszeit von
1 Woche erschwinglich