Stiftung Casa Immanuel - erfüllt Beziehung leben.

Neu dabei und schon mitten im Herzen der Casa

 

Wer bist du Raymonda?

Raymonda ist 22 Jahre alt und stammt aus dem Toggenburg. Sie liebt es, draussen unterwegs zu sein, unter Menschen zu sein und Auto zu fahren. Spontane Unternehmungen begeistern sie, sei es ein gemütliches «fürle» im Freien oder frühmorgens auf einen Berg zu steigen, um den Sonnenaufgang zu erleben.

Vor rund einem Jahr habe ich vier Wochen des 8‑wöchigen Resilienztrainings besucht und kannte deshalb die Casa Immanuel bereits. In den darauffolgenden Monaten sah ich, dass eine Stelle in der Küche ausgeschrieben war. Irgendetwas daran berührte mich und erlebte immer wieder, wie Jesus meine Aufmerksamkeit darauf lenkte. Zunächst wollte ich eigentlich nicht, meldete mich aber trotzdem einmal. Schritt für Schritt wurde mir klar, dass es Zeit war, meine Sachen zu packen und in die Surselva zu ziehen. Ich bin gelernte Bäckerin‑Konditorin und seit Anfang Jahr bin ich nun zu 30 % in der Küche der Casa tätig.

Kochen gehörte bisher nicht zu meinen grossen Leidenschaften. Trotzdem wagte ich diesen Schritt. Es ist für mich ein Wunder, wie sich alles entwickelt hat. Mittlerweile macht mir das Kochen Freude.

Ich schätze die besondere Atmosphäre in der Casa, das wertschätzende Miteinander und die Freiheit, dass ich mich mit meinen Fähigkeiten einbringen und gleichzeitig dazuzulernen kann, ohne alles von Anfang an perfekt können zu müssen. Die Zusammenarbeit im Team, der ehrliche Umgang und die Begegnungen mit den Gästen bereichern mich sehr und machen mir grosse Freude.

Wer bist du Stefan?

Stefan ist 42 Jahre alt und ein echter Berner. Er liebt die Berge, ob beim Bergsteigen, auf Skitouren oder beim Trailrunning. Wenn andere gemütlich wandern, ist er schneller den Hügel hoch, als man "Bärnerplatte" sagen kann. Nebst der Freude an sportlichen Aktivitäten verbringt er gerne Zeit mit Freunden und schätzt gutes Essen.

Zum ersten Mal hörte ich von einer Kollegin in meiner bisherigen Kirche von der Casa Immanuel. Das hat etwas in mir angestossen. Im Sommer 2025 habe ich schliesslich das 8-wöchige Resilienztraining besucht. Diese Zeit hat mich geprägt und mir geholfen, an wichtigen Stellen meiner eigenen Biografie weiterzukommen. Gleichzeitig habe ich gespürt: Meine Reise ist hier noch nicht zu Ende. So habe ich mich für das Resilienzjahr beworben – ein Praktikumsjahr, in dem ich nun Teil des Teams bin und aktiv mitarbeiten darf.

Beruflich habe ich zuletzt als Agile Consultant Firmen in Organisationsentwicklung und Teamcoaching beraten und begleitet. Zuvor war ich acht Jahre lang im Bereich Marketing und Kommunikation tägig. Davor war ich im Leitungsteam des ICF Bern angestellt. Ich war schon immer eher der Typ Mensch, der die Vielfalt und weniger die einer Spezialisierung sucht und gerne mit Menschen arbeitet.

In der Casa darf ich verschiedene Aufgaben übernehmen: Seit Anfang März leite ich die Marketingkommunikation, bin als Begleitperson im aktuellen 8-wöchigen Resilienztraining dabei und unterstütze zusätzlich in der Hauswirtschaft. Diese Vielfalt und der nahe Kontakt zu Menschen sind für mich eine grosse Bereicherung.

Es macht mir Freude, Teil eines Teams zu sein, in dem Vertrauen, Offenheit und echtes Miteinander gelebt werden. Gleichzeitig empfinde ich meine Aufgabe als sinnstiftend – mit Menschen unterwegs zu sein, sie zu begleiten und mitzuhelfen, dass sie in ihren Entwicklungsschritten unterstützt werden.

Wer die Casa noch nie erlebt hat oder schon lange nicht mehr, sollte dies wieder einmal tun.

Man merkt schnell: An diesem Ort werden Menschen verändert.