Stiftung Casa Immanuel – erfüllt Beziehung leben.
25 Jun 2022

Youtube-Videogalerie

Ein starkes Versprechen in schwierigen Zeiten
Datum: 19. Dezember 2021
Stiftung Casa Immanuel: Mir sind parat!
Datum: 30. September 2021
Palmsonntag 2021 – Freiheit in den Umständen
Datum: 28. März 2021
Pfingsten 2020 – Erfrischt neu starten

Datum: 30. Mai 2020

Gestärkt aus der Krise – Wie geht das?

Datum: 13. Mai 2020

Ostern 2020 – Erfüllt leben in der Krise

Datum: 11. April 2020

Ein Adventskalender voller Wunder
Datum: Januar 2020
 

Hilf mit, dass wir für Menschen mobil bleiben!

Datum: 15. Oktober 2019

Was hat die Casa Immanuel mit dem Buch/Film die Hütte zu tun?

Datum: 12. Juli 2019

Dein persönlicher Abend in der Hütte mit William Paul Young in der Stiftung Casa Immanuel am 16.4.19

Datum: 12. Juli 2019

Einzelbeitrag: Thomas Richli – Wenn die Seele Krücken braucht (Fenster zum Sonntag)
Datum: 12. Januar 2018
Verdrängen oder Versöhnen (Fenster zum Sonntag)
Datum: 26. März 2015

 

07 Jun 2022

Die Bilder des Jahres 2021

Auch das war 2021 in der Casa Immanuel los: Wir haben einen fröhlichen 1. August gefeiert, es wurde geschraubt und gespielt, gebacken und gelacht, die Acht-Wochen-Kürsler haben tüchtig mitgewerkelt, der Samichlaus war zu Besuch, mit viel Liebe haben wir unser Adventsfenster gestaltet, und zum Jahresausklang erstrahlte „die Casa“ in weihnachtlichem Licht… Vielen Dank euch allen, dass ihr mit uns unterwegs seid!

03 Jul 2021

«Stiva Immanuel» Einweihung

Juli 2021: Von der nüchternen Werkstatt zum gemütlichen Wohnzimmer

Seit kurzem hat die Casa Immanuel einen Herzensort mehr: die «Stiva», das «Wohnzimmer» im Erdgeschoss des ehemaligen Schopfes. Bei einem feierlichen Apéro haben wir Mitarbeiter gemeinsam mit Wegbegleitern den wunderschönen Raum am 26. Juni eröffnet.

Am Anfang stand ein Traum, erinnerte sich Geschäftsführerin Monika Graf in ihrer Ansprache vor den rund zwei Dutzend Mitarbeitern und Wegbegleitern: Vor 40 Jahren wünschte sie sich, einmal eine Crêperie zu betreiben. Sich treffen, lecker essen, dabei Herz teilen, lachen und weinen, spielen und einfach sein – das wär‘s. Doch manche Träume brauchen halt etwas länger, um in Erfüllung zu gehen. Seit dem Erwerb der Casa Immanuel vor knapp zwei Jahrzehnten lebte Monika ihren Herzschlag in verschiedenen anderen Bereichen aus – ihre Sehnsucht nach Gemeinschaft mit den Menschen im Umfeld war aber nie ganz gestillt. Da ist doch noch dieser Raum da drüben…

Genau, der Schopf! Ehemals ein Stall, später Abstell- und Rumpelkammer, bei der Gründung der Casa Immanuel eine stattliche Werkstatt, solide, ein wenig dunkel und muffig. Erst ein Arbeitsort, dann Raum für die gefrorenen Lebensmittel – stimmt, die Kühlzelle der Küche stand zeitweise hier! -, den Müllcontainer und was halt sonst nicht so gerne gezeigt wird. Viele Besucher des stilvollen Einweihungsfestes erinnerten sich noch gut: Das ganze Häuschen wie im Dornröschenschlaf, mit zugigem Büro und Holzlager unter dem Dach. So richtig «Leben in die Bude» kam erst 2016 mit dem Umbau des Schopfes: Im 1. Stock entstand ein Grossraumbüro, das wunderbare «Atelier» für Kurse, Sitzungen und Austausch im Team prägt das neue Dachgeschoss, daneben ist ein pinkfarbenes Zimmer für Verena Wursters Lebensberatung. Doch der Raum im Erdgeschoss, fest gegründet und «eigentlich» so zweckmässig – er suchte seine Bestimmung noch immer.

 

Ein Wohnzimmer für die Familie

«Das kann es ja nicht sein», dachten zwei wackere Männer vor vier Jahren und schauten sich den Raum genauer an. Facility-Mitarbeiter Benjamin Bieri und Architekt Didier Ettlin erwogen dies und das, mit viel Herzblut und gemeinsam mit anderen engagierten Mitarbeitern und Ehrenamtlichen sammelten sie Ideen und erarbeiteten unterschiedliche Vorschläge. Auch der Traum vom öffentlichen Café tauchte wieder auf – doch wurde bald klar, dass dieses im Moment nicht zur Casa Immanuel passen würde. Ein Raum der Begegnung «nach draussen» sollte entstehen, eine Brücke in die Lebensgemeinschaft, ein Ort zum Ankommen, Reden, Geniessen, Spielen, Lesen, Sein. Eine ganz schöne Knacknuss! Wieder wurde es still um «den Raum», weitere drei Jahre Geduld und Ausdauer waren gefragt. Nach und nach entstand das Bild eines «Wohnzimmers» für die Familie Casa Immanuel, wo sich alle um «die kochende Mutter» scharen und Gemeinschaft pflegen. «Im Herbst 2020 wurde uns plötzlich klar: Unsere Mutter ist die Kaffeemaschine!», erzählte Didier beim Apéro am sonnigen Samstagnachmittag schmunzelnd.

Ab dann ging es so richtig rund. Verwaltungs-Geschäftsleiter Michael Schmälzle brachte sich leidenschaftlich in die Planungsgruppe ein, Skizzen, Detailpläne und Materiallisten entstanden, Entscheidungen wurden getroffen. Mit seinen beiden ehrenamtlichen «Edelhelfern» Werner Frick und Urs Fischer konstruierte Benjamin die hochwertigen Einbauten in der «Stiva»: ein neues Lädeli, eine einladende Garderobe, ein edles Kiosk mit Kühlschrank für Getränke und frischen Leckereien, und eine kleine Küche mit einem innovativen Geschirrwagen, mit dem sich das Büffet schnell erweitern lässt. Mutige Farbe an den Wänden setzte dem Raum das i-Tüpfelchen auf. Nicht zu vergessen die 30 selbst gebauten Tischli sowie die neuen Stühle, die uns bereits seit einigen Wochen hervorragende Dienste leisten – und die wir mit privaten Spenden und liebevoller Unterstützung durch mehrere Firmen gewissermassen «nebenher» erwerben konnten!

 

Sicherheit, Geborgenheit, Ermutigung

«Einfach nur genial, was hier entstanden ist!», staunte Monika anlässlich der Einweihung am 26. Juni 2021. «Ich danke euch allen, die ihr euch für dieses Herzstück in unserem Werk engagiert und eingesetzt habt! Nun haben wir den Begegnungsort, an dem sich die Mitarbeiter, die Unterstützer, die Gäste und die Lebensgemeinschaft der Stiftung Casa Immanuel zusammenfinden können. Und sobald es die Corona-Massnahmen zulassen, ist hier jeder ganz herzlich willkommen!» Willkommen an einem Ort, an dem Sicherheit, Geborgenheit und Ermutigung sprichwörtlich zu spüren sind, ganz im Sinne von Johannes 13,35: Unsere liebevolle, wertschätzende, offene Gemeinschaft wird die Menschen «gluschtig» machen, sich auch auf den Weg in die Fülle und Weite ihres Lebens zu machen.

Grund genug also für die Gäste, das neue, einladend schöne «Wohnzimmer» so richtig einzunehmen: mit Erdbeerbowle, kalten Getränken und kleinen süssen und köstlichen Leckereien aus der Casa-Küche. Mit fröhlichem Austausch und entspanntem Sein, mit Geschichten von früher und Freude über das Geschaffte. Und mit einer sicht- und spürbaren Begeisterung über einen Ort, der das Zusammenleben innerhalb der «Familie» Casa Immanuel deutlich bereichert. Viva Stiva!

08 Jan 2020

Ein Adventskalender voller Wunder

Unglaublich reich beschenkt

Es begann mit einem grossen Päckli vor Monika Grafs Wohnungstür. „In der Jesusbegegnung zu öffnen“ stand einladend auf der schönen Verpackung. Gelesen, getan. Was war drin? Eine wunderbare Herzensbotschaft, eigentlich ein Liebesbrief an die Stiftung Casa Immanuel. Worte, die uns zu Tränen rührten. In der Mitte des Textes stand in Herzchen eingerahmt: „24 Geschenke, an jedem Tag dieser Adventszeit, ein Adventskalender nur für dich. Du wirst heute für die vergangenen Jahre, für all die Liebe und Annahme, die du verschenkt hast, einfach aus tiefer Dankbarkeit der Menschen, die dich so schätzen und lieben gelernt haben, beschenkt“.

Und wie wir beschenkt wurden! Es war und ist unglaublich! Jeden Tag der Adventszeit fanden wir ein Päckchen, mal in der Küche, mal in einem Kursraum, mal auf dem Husitisch, im Pavillon, in der Kühlzelle und an vielen anderen Orten. Jeden Tag eine wunderbare Herzensbotschaft in absolut liebevoller und kreativer Weise verpackt. Wir lösten Rätsel, meisterten Rechenaufgaben, knubbelten Tombulalose auf und vieles mehr. Jeden Tag war eine andere Zahl zu finden. Jede Zahl entsprach dem Geldbetrag, der uns gespendet wurde.

Was für ein Wunder! Am Heiligabend 2019 wurde das grosse Geheimnis gelüftet: Ganze 114 Personen haben sich in dieses Weihnachtswunder investiert, so dass uns der unglaubliche Geldbetrag von CHF 110,000.- überreicht wurde! Wir sind überwältigt und jedem einzelnen aus tiefstem Herzen dankbar. Dank dieser Spende ist unser Betriebs-Defizit 2019 getilgt!

Zu jedem Geschenk gab es eine Karte mit Herzensworten an uns. Klicke auf folgenden Link, um sie zu lesen:

PDF Karten Herzensworte
30 Sep 2019
Casa-Ferien 2019

Casa-Ferien 2019

Familiensystem einmal anders

Ende September begaben sich 20 Teilnehmer gemeinsam in die Casa-Ferien in Richtung Toscana. Nach zwei Regentagen strahlte für den Rest der Woche die Sonne. Trotz kurzen schwierigen Einstiegsmomenten (der Reisebus blieb im Schlamm stecken, eine Teilnehmerin musste mit einer leichten Verletzung ins Spital) liess sich die Gruppe nicht aus der Ruhe bringen, sondern es wurden gemeinsam konstruktive Lösungen gefunden. Das Thema „Familiensystem“ begleitete diese Ferienzeit und führte in den regelmässigen Austauschrunden zu genialen Erkenntnissen und Durchbrüchen. Dies wurde unterstützt durch den leichten Rahmen, die tollen Erlebnisse, die Abenteuer, den Strand mit Beach-Volleyball, den Tag auf der Insel Elba mit Roller-Rundfahrt, das feine Essen und die Gelati – und vieles mehr!
Schön, sind alle begeistert, beschenkt und gesund wieder zuhause angekommen!

01 Aug 2019

1. August Brunch 2019

Begegnung der Herzen

Am 1. August 2019 verwöhnten wir über 140 Gäste mit einem herzhaften Gourmet-Brunch. Kunstvoll angerichtete Fleisch- und Käseplatten, selbstgebackene Brötli, knusprig gebratener Speck mit Eiern und Rösti luden die Besucher in einem liebevoll dekorierten Zeltdörfli zum gemeinsamen Schlemmen und Geniessen ein. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet und feine Glacé rundeten die Gaumenfreuden ab.

Von überall her hörte man angeregtes Plaudern und herzhaftes Lachen. Rhythmische Musikimprovisationen mit Klavier und Querflöte unterstrichen die Atmosphäre zum Wohlfühlen. Spiel, Spass und Spannung gab es im Kinderzelt. Wasserspiele, Sackhüpfen, Dosenschiessen, Überraschungsboxen und vieles mehr liessen die Kinderherzen höher schlagen. Mit einem überzeugten «Daumen hoch» kommentierte ein Vierjähriger den Brunch.

Die Neugierigen durften hinter die Kulissen schauen und die mit viel Herzblut gestalteten Gästezimmer bestaunen. Wir freuen uns über alle Begegnungen und jedes Wiedersehen mit Freunden und Bekannten. Ein besonders herzliches Dankeschön an Jasmine Müller und alle fleissigen Helfer, ohne die wir diesen Anlass nicht hätten durchführen können.

«Es hat mir sehr gut gefallen. Das Brunchbuffet ist nicht zu toppen und die herzliche Atmosphäre gehört einfach zum Charakter der Casa Immanuel», so das Statement eines Besuchers.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18 Apr 2019
Casa Immanuel - William Paul Young - Dein persönlicher Abend in der Hütte

William Paul Young – Dein persönlicher Abend in der Hütte

 

…und hier geht’s zum Video in voller Länge!

 

16.April 2019 in der Stiftung Casa Immanuel

Es war ein Abend, der Herzen bewegte. William Paul Young nahm die Zuhörer mit in seine Lebensgeschichte, seine eigene „innere Hütte“. Es war ein Abend, an dem zwei Geschichten zusammen kamen: Seine eigene und die der Stiftung Casa Immanuel.

Ein Briefkasten mit persönlichem Programm, eine köstliche Suppe über dem Feuer, ein einzigartiges Blumenmeer und nicht zuletzt ein warmherziges Willkommen machten die Atmosphäre der «Hütte» für die Gäste lebendig.

William Paul Young mischte sich unter die Leute und gab jedem, den er kennenlernte, einen „big hug“ – eine warmherzige Umarmung.

Er erklärte, dass der Erfolg des Buches „Die Hütte“ nichts zu seinem Selbstwert beitrug, da er schon vorher wusste, wer er war und was ihm Sicherheit gibt. Doch was ihm das Buch geschenkt hatte, war, auf den heiligen Boden der Geschichten von anderen Menschen zu kommen. „Wenn jemand beginnt, seine Geschichte mit dir zu teilen, ist das immer etwas zum Schuhe ausziehen. Denn in der Geschichte eines Menschen ist immer die Aktivität Gottes zu sehen. Ich liebe Geschichten, weil jeder Mensch eine Geschichte ist“, erklärt der Autor.

Wir durften den heiligen Boden seiner Lebensgeschichte betreten: Missbrauch und Gewalt prägten seine Kindheit. Er wuchs in Neuguinea auf und lernte schon früh, seine «innere Hütte» vor anderen Menschen zu verschliessen. Nichts wert zu sein und nirgends dazuzugehören waren die Paradigmen seines Selbstbildes. Als Reaktion darauf entwickelte er einen starken Perfektionismus, der ihm die Anerkennung geben sollte, die er als Kind nie hatte und «das Meer der Scham und der Leere in ihm» verdeckte.

«Wenn dein inneres Haus zerbrochen ist, musst du starke äussere Fassaden hochziehen», erklärt William Paul Young. Aus diesen Erfahrungen heraus entstand in ihm ein Gottesbild, dem seine perfektionistischen Anstrengungen nie genügten.

Am Tiefpunkt seines Lebens angekommen begann ein intensiver, schmerzvoller und doch heilsamer Prozess. Heute kann William Paul Young von Herzen sagen: «Ich habe keine Geheimnisse mehr. Ich bin in jeder Situation derselbe Mensch und von niemandem abhängig. Heute weiss ich in der Tiefe, dass Gott gut ist.“

Was William Paul Young an diesem Abend in Castrisch erzählte, trifft den Herzschlag der Stiftung Casa Immanuel. Seit 16 Jahren bieten wir Menschen durch Lebensberatung, Kurse und Time-Out in unserem Haus einen Rahmen, ihrem Schmerz begegnen zu können, Neuorientierung zu erleben und in ihre Eigenständigkeit zurückzufinden. In jedem Menschen steckt eine kostbare Idee Gottes, die ihn einzigartig macht. Wir sehen uns als eine „Hütte“, in der Menschen in ihrem Wesenskern wiederhergestellt werden.

Es begeisterte zu sehen, wie nach der Veranstaltung jeder tief bewegt unser Gelände verliess. Ein Echo im Herzen blieb: Es lohnt sich, ein Leben im Einklang mit dem eigenen Herzen und seiner Geschichte zu führen.

Denn: «Nichts ist so verloren, dass es nicht wiedergefunden, nichts so tot, dass es nicht wieder lebendig werden könnte», so William Paul Young.

 

 

Was hat die Casa Immanuel mit der Hütte zu tun?
30 Okt 2018
Casa Immanuel Herzenstag, 27. Oktober 2018

Herzenstag 2018

Ein Herzenstag zum 15-jährigen Jubiläum der Stiftung Casa Immanuel

Herz teilen, Atmosphäre tanken, gemeinsam feiern – darum ging es an unserem Herzenstag vergangenen Samstag. Wir feierten mit unseren Gästen 15 Jahre Casa Immanuel. Eingeladen waren vorwiegend Menschen, die unser Haus besser kennenlernen wollten. Wir erlebten einen wunderschönen Tag mit vielen Herzensbegegnungen. Unsere Gäste bekamen in Plenumsveranstaltungen und Workshops einen Einblick in die Themen und Anliegen unseres Werkes. Liebevoll gestaltete Räumlichkeiten luden ein, die Atmosphäre in unserem Haus selbst zu erleben. Bei der Hausführung war es gar nicht so einfach, unsere Gäste zu motivieren, die Gästezimmer wieder zu verlassen, da sie sich darin so wohl fühlten. Regionale Köstlichkeiten taten das ihre zum leiblichen Wohl. Wir freuen uns an den neuen Beziehungen, die entstanden sind und sind gespannt, wie es weitergeht.