Stiftung Casa Immanuel – Perspektive durch Lebensberatung.
01 Jul 2020
Jahresbericht 2019 Casa Immanuel aktuell

Unser Jahresbericht 2019 ist da!

2019 - Ein Jahr voller Wunder

Endlich ist es soweit! Unser Jahresbericht 2019 ist fertig. Wir freuen uns riesig, auf ein Jahr voller Wunder zurückzublicken. Wunder, die uns auf die anspruchsvolle Zeit des Lockdowns vorbereitet haben.
In unserer Entwicklung und finanziell durchlebten wir eine herausfordernde Zeit, die uns zu Veränderungen aufrief. Kreative Lösungen waren gefragt. Und sie kamen. Wir kreierten mit Fabiban Summermatter einen wunderbaren Kurzfilm über unseren Herzschlag, schalteten ihn auf die Crowdfunding-Plattform Lokalhelden und konnten uns durch grosszügige Spenden darauf ein wunderbares neues Auto finanzieren.

Ein weiteres wichtiges Rädchen in diesem ganzen wundersamen Jahr war Regula Baur. Sie folgte in Treue einem inneren Impuls, der für uns eine grosse Auswirkung haben sollte. Sie motivierte 114 Personen, sich finanziell in ein Adventswunder für die Casa Immanuel zu investieren. In absolut kreativer und liebevoller Art und Weise wurden wir beschenkt an jedem einzelnen Tag in der Adventszeit. Insgesamt wurde uns dann am 24.12.19 der unglaubliche Geldbetrag von CHF 110,000.- überreicht. Was für eine Vorbereitung für den Lockdown.

Ein anderes Wunder geschah, als wir angefragt wurden, ob der Bestsellerautor William Paul Young für drei Tage in unser Haus kommen und einen Vortrag halten dürfte.
All das und vieles mehr erfährst du in unserem Jahresbericht. Klicke einfach diesen Link.

09 Jun 2020
Stiftung Casa Immanuel, Casa aktuell

Das innere Kind ist ein Goldschatz

Erfahrungen aus dem letzten modularen Resilienztraining

Am Wochenende fand das modulare Resilienztraining zum Thema "Inneres Kind" statt. Es war schlicht sensationell, wie die 8 Teilnehmer einen Zugang zu ihrem Innersten finden durften. Viel Verwirrung musste weichen und Klarheit kam hinein über das, was das innere Kind ist und was nicht. Falsche Vorstellungen und grundlegende Lebenslügen (auch solche aus dem Elternhaus) wurden erkannt und durften sich ins Positive verändern.
Egal was auf dieser Erde gerade läuft: Gott hat ein zutiefst positives und wertschätzendes Bild über unser aller Persönlichkeit und Identität, und diese Grundwahrheit spiegelt sich in dem, was wir unter dem inneren Kind verstehen und für das wir in der Verantwortung stehen. Denn wenn wir nicht an einer liebevollen Beziehung zu diesem kostbaren Teil der Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse in uns arbeiten, verkümmern wir und werden zu leicht manipulierbaren "Robotern". Gott hat uns jedoch zu einem Leben in Fülle und Freiheit berufen!
Dankbar und tief berührt entliessen wir die Leute wieder in ihren Alltag. Wir wünschen allen ein positives, stärkendes und ermutigendes Nachschwingen des Erlebten.

30 Mai 2020
Casa Immanuel aktuell

Eine Pfingstbotschaft für Dich

Heute ist Pfingstsonntag. Hast du dir schon einmal überlegt, was wir überhaupt feiern an Pfingsten? Auch gerade jetzt, wo wir nach dem grossen Lockdown wieder neue Freiheiten geniessen dürfen? Wenn du mehr erfahren willst, dann schau doch unseren neuen Youtube-Videoclip. Dort nimmt dich Susanne Schädeli in ihre Gedanken zum Ursprung von Pfingsten mit. Wir wünschen dir viel Inspiration und Ermutigung mit diesem Video!

Wir werden auch in Zukunft immer wieder mal einen Video-Clip veröffentlichen. Schau einfach wieder rein in unsere Videogalerie. Dort findest du auch ältere Beiträge.

Wir wünschen dir inspirierte, erholsame Pfingsttage, in denen du unseren starken Gott ganz neu in deinen persönlichen Situationen erlebst.

Herzliche Grüsse
Das Casa-Team

13 Mai 2020
Casa Immanuel aktuell

Gestärkt aus der Krise – Wie geht das?

Wie geht es dir mit diesem Lockdown?

Ist es für dich eher belastend oder eine willkommene Entlastung, die dir etwas Zeit verschafft? So oder so sind wir alle ein Stück weit herausgefordert, uns mit uns selbst zu befassen. Doch wie geht das? Grübeln bringt ja nichts. Auch Ablenkung ist nicht immer wohltuend.
Monika Graf nimmt dich in unserem neuen Youtube-Videoclip in diese Fragen mit, und wie sie sich in dieser speziellen Lockdown-Zeit persönlich damit auseinandergesetzt hat. Wir wünschen dir viel Inspiration und Ermutigung mit diesem Video!
In unregelmässigen Abständen werden wir weitere Clips veröffentlichen. Zudem kannst du dir in unserer neu geschalteten Videogalerie auch ältere Beiträge anschauen.

Übrigens: Unser Haus ist offen für Timeout und ambulante Gespräche, und ab Mitte Juni planen wir unsere Kurse wieder anzubieten – Du bist herzlich willkommen bei uns. Auch in dieser Corona-Zeit fühlen sich die Gäste bei uns sehr wohl, selbst mit den derzeitigen Hygienemassnahmen und Abstandsregeln. Schau regelmässig bei unserem Kursprogramm vorbei!

Sei herzlich gegrüsst
Dein Casa-Team

11 Mai 2020
Stiftung Casa Immanuel

Ist unsere Bedürftigkeit an allem Schuld?

Warum wir uns manchmal irrational verhalten

Wir leben heute mitten in einer weltweiten Schlacht um Aufmerksamkeit, die immer mehr all unsere Lebensbereiche durchdringt. Ob elektronische Medien oder die schier unendlichen Konsum-Möglichkeiten: Alles schreit nach Aufmerksamkeit und versucht uns glauben zu machen, wir müssten diese Aufmerksamkeit investieren, weil wir sonst etwas verpassen oder zu kurz kommen. Da scheinen sich plötzlich Mängel in uns zu melden, die uns zu Dingen verleiten, die rein vom Verstand her wenig Sinn machen. Oder mit Worten aus dem Film "Fight Club" ausgedrückt: "Von dem Geld das wir nicht haben, kaufen wir Dinge die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren die wir nicht mögen."
Warum tun wir das?

Irgendwie erweckt sich mir der Eindruck, dass es das gleichzeitig offensichtlichste und doch bestgehütetste Geheimnis eines jeden Menschen ist: Wir sind bedürftige Wesen! Wir brauchen viel mehr Liebe, Aufmerksamkeit, Geborgenheit und Wertschätzung als wir oft zugeben. Als Kinder waren wir noch ziemlich transparent: Wir hatten es noch nicht gelernt, uns für unsere Bedürfnisse zu schämen oder schuldig zu fühlen und uns deshalb zu verbiegen und zu verleugnen. Natürlich vergossen wir auch immer wieder Tränen oder waren wütend, doch das half meistens, um zu verarbeiten und loszulassen, wenn wir mal nicht bekamen, was wir wollten. Im günstigsten Fall hat man unsere Gefühle sogar verstanden und respektiert - und ist vielleicht trotzdem in der Sache konsequent geblieben.
Doch da wir dies oft anders erlebt haben, schlich sich ein Mangeldenken in uns ein. An Gott zu richtende Bedürfnisse verdrehten sich in Ansprüche, die wir oft unbewusst an unsere Mitmenschen stellen: Du musst mir zuhören, mich verstehen, anerkennen, wertschätzen, einbeziehen, meinen Willen respektieren usw. Und wehe du tust es nicht! So ist es nur eine Frage der Zeit, bis uns auch unsere liebsten Mitmenschen enttäuschen und verletzen. Denn nichts und niemand auf dieser Welt kann unseren Ansprüchen genügen - auch wir selbst nicht.
Demgegenüber steht ein Gott, der nichts lieber tut als unsere Bedürfnisse zu stillen, da die Dreieinigkeit im Überfluss lebt. Wir sind geschaffen, um von Gott geliebt und gestillt zu werden, und zwar nicht nur bedingungslos, sondern auch nachhaltig. Das ist der Sinn des Lebens. Die Bibel ist gefüllt mit Hinweisen darauf, was die Dreieinigkeit für uns alles sein will: Freund, Vater, Friedensstifter, Fels, Halt, Versorger, Retter, Verteidiger, Wegweiser, Ratgeber, Tröster, Liebhaber, Lust und Freude usw. Wer von uns sehnt sich nicht zutiefst danach?

Mittlerweile verstehe ich auch mein eigenes verbissenes Suchen nach Anerkennung, als ich vor einigen Jahren als Musiker noch völlig getrieben von Bühne zu Bühne hetzte, nur für ein bisschen Anerkennung, das in seiner Wirkung sowieso nirgends hin reichte. Ich war relativ gut in dem, was ich tat, was es mir ermöglichte, mich dermassen selbst auszubeuten, bis ich in ein Burnout rasselte und jegliche Lust am Musizieren verlor. Es war kein schöner Einschnitt in meinem Leben. Doch rückblickend bin ich sehr dankbar für diese Zeit: Ich durfte vieles nachholen, was ich nie gelernt hatte, z.B. dass ich auch ohne Leistung und Bühne wertvoll und liebenswert bin, dass meine Bedürfnisse nichts Böses sind - und dass Gott sie tatsächlich stillt. Obwohl ich schon vor dem Burnout Christ war, sickerten diese simplen biblischen Wahrheiten nie wirklich in mein Herz hinunter. Ich war zu getrieben von meinem Mangel. Ohne Hilfe von aussen hätte ich den Ausstieg nicht geschafft, doch genau diese Demuts-Schritte wurden mir zum grössten Segen. Und heute kann ich meinen Erfahrungsschatz inklusive Musik geniessen und ohne Druck und Stress in mein Umfeld fliessen lassen.

Wie gehst du mit deinen Bedürfnissen um? Wie reagierst du, wenn du mit Ablenkungs-Angeboten konfrontiert bist? Auf was achtest du dann (nicht mehr)?

Hast du weitere Fragen dazu? Möchtest du mehr über unsere Arbeit und Haltung erfahren? Wir freuen uns, von dir zu lesen oder zu hören. Gerne darfst du diesen Newsletter auch weiterverbreiten.

Claudio Bezzola vom Beratungs-Team der Casa Immanuel
E-Mail: claudio.bezzola@casa-immanuel.ch

12 Apr 2020
Casa Immanuel aktuell

Ostern 2020 – Erfüllt leben in der Krise

Videobeitrag von Susanne Schädeli

 

Vor uns liegen die Osterfeiertage. Wie geht es dir damit?

Dieses Jahr verbringen die meisten von uns Ostern wahrscheinlich anders als gewohnt. Unsere Zeit ist immer noch vom Coronavirus geprägt. Wir müssen vieles loslassen, was uns vertraut ist, unser tägliches Leben ist stark heruntergefahren. Es ist eine Zeit, in der wir sehr auf uns selbst zurück- geworfen sind.

Und genau darin liegt eine Chance, darüber nachzudenken: Was zählt wirklich in meinem Leben? Und was für eine Rolle spielt Gott in alldem?
Wir haben dieses Jahr eine Osterbotschaft per Video für dich.

Wir wünschen dir ein schönes gesegnetes Osterfest, in dem du die Auferstehungskraft ganz neu in deiner persönlichen Situation erfährst.

Herzliche Grüsse
Das Casa-Team

P.S. Wir werden in den nächsten Wochen noch andere Videos auf Youtube stellen. Schau einfach wieder rein.

04 Mrz 2020
Casa Immanuel aktuell

Auf dem Weg zu deinem Herzen

Wie identifiziere ich mich?

Wer bin ich noch, wenn Arbeit, Position und Familie wegfallen? Gibt es noch mehr als das in meinem Leben? Wofür brenne ich wirklich und was raubt mir nur Energie?
Da ist dieser Mann, dessen Wort die Sterne zusammenhält. Der nichts zurückhielt, um unser Herz zurückzuerobern. Das Leben selbst ist in ihm.
Vergangenes Wochenende tauchten wir mit 11 interessierten Kursteilnehmern in das Leben von Jesus ein. In lebhaften Gruppengesprächen entdeckten die Teilnehmer neue Schlüssel zu ihrer eigenen Identität und zu der unseres dreieinigen Gottes. Wir freuen uns an allen Herzenserkenntnissen und inneren Durchbrüchen.
Ein gemütlicher gemeinsamer Racletteabend unterstrich die wohltuende Gemeinschaft, die wir das gesamte Wochenende erlebten. Wir wünschen allen ein gutes Ankommen zurück im Alltag.

24 Feb 2020
Casa Immanuel aktuell, KW9

Die Pflege des Familientisches

Neuanfänge und Abschiede

Unsere interne Reorientierung im Sinne einer Rückbesinnung auf die Ursprünge der Casa Immanuel als familiär geführtes Werk nimmt immer konkretere Formen an. Unter anderem heisst das, dass wir wieder mehr einander im Erledigen des Tagesgeschäfts unterstützen. So putzt zum Beispiel ein Lebensberater mal die Gäste-WC's, während ein Facility-Mitarbeiter in der Küche Rüebli schält. Im Moment sieht man viele Mitarbeiter immer wieder in ungewohnten Rollen unterwegs. Ob mit Putzlappen, Staubsauger oder Rüstmesser: Man spürt und hört, wie positiv dies auch von unseren Gästen wahrgenommen wird. So schön!
Dennoch schmerzt uns der Abschied von Annekäthi Meyer (Verpflegung) und Ruth Allenbach (Hauswirtschaft), die als Mitarbeiterinnen und Unterstützer so viel in die Casa Immanuel investiert haben. Ihr seid mit uns durch viele Hochs und Tiefs gegangen. Wir freuen uns aber, dass ihr tolle neue Jobs gefunden habt und wünschen Euch viel Erfüllung und Leidenschaft auf eurem weiteren Weg! Danke für alles!

10 Feb 2020
Casa Immanuel aktuell Esther

Die 5M im modularen Resilienztraining

Erkennen und Aussteigen aus negativen Mustern

Missbrauch, Mangel, Minderwert, Manipulation und Macht: Elf hochmotivierte Kursteilnehmer stellten sich am Wochenende der Herausforderung, sich mit dem Negativ-Kreislauf ihrer Verhaltensmuster und Strategien auseinanderzusetzen. Es war spürbar, wie es kämpfte und jeden etwas kostete, sich den unbequemen Seiten des eigenen Verhaltens zu stellen, doch alle durften mit grossem Gewinn wieder nach Hause gehen. Es wurde deutlich, dass das Problem nicht an unseren Grundbedürfnissen liegt, welche völlig normal sind, sondern an der Art und Weise, wie wir sie mit sehr zweifelhaftem Erfolg zu stillen versuchen. Dabei sperren wir die göttliche Dreieinigkeit aus (welche nichts lieber tut als unsere Bedürfnisse nachhaltig zu stillen), und das alles für ein paar Krümelchen vermeintlicher Liebe von unseren Mitmenschen, die uns trotz schier unmenschlicher Anstrengungen nie satt werden lassen. Zum Glück sind wir diesen Mustern nicht ausgeliefert, sondern können sie entlarven und dann Schritt für Schritt daraus aussteigen! Wir wünschen allen Teilnehmern Mut und Kraft, am Erkannten dranzubleiben.

03 Feb 2020
Casa Immanuel aktuell, KW 6

Die 5M

Die 5M im modularen Resilienztraining

Missbrauch, Mangel, Minderwert, Manipulation und Macht: Elf hochmotivierte Kursteilnehmer stellten sich am Wochenende der Herausforderung, sich mit dem Negativ-Kreislauf ihrer Verhaltensmuster und Strategien auseinanderzusetzen. Es war spürbar, wie es kämpfte und jeden etwas kostete, sich den unbequemen Seiten des eigenen Verhaltens zu stellen, doch alle durften mit grossem Gewinn wieder nach Hause gehen. Es wurde deutlich, dass das Problem nicht an unseren Grundbedürfnissen liegt, welche völlig normal sind, sondern an der Art und Weise, wie wir sie mit sehr zweifelhaftem Erfolg zu stillen versuchen. Dabei sperren wir die göttliche Dreieinigkeit aus (welche nichts lieber tut als unsere Bedürfnisse nachhaltig zu stillen), und das alles für ein paar Krümelchen vermeintlicher Liebe von unseren Mitmenschen, die uns trotz schier unmenschlicher Anstrengungen nie satt werden lassen. Zum Glück sind wir diesen Mustern nicht ausgeliefert, sondern können sie entlarven und dann Schritt für Schritt daraus aussteigen! Wir wünschen allen Teilnehmern Mut und Kraft, am Erkannten dranzubleiben.