Stiftung Casa Immanuel – erfüllt Beziehung leben.
05 Jul 2021
Stiva Eröffnung Juli 2021

Von der nüchternen Werkstatt zum gemütlichen Wohnzimmer

«Stiva Immanuel» als Begegnungsort eingeweiht

Seit kurzem hat die Casa Immanuel einen Herzensort mehr: die «Stiva», das «Wohnzimmer» im Erdgeschoss des ehemaligen Schopfes. Bei einem feierlichen Apéro haben wir Mitarbeiter gemeinsam mit Wegbegleitern den wunderschönen Raum am 26. Juni eröffnet.

Am Anfang stand ein Traum, erinnerte sich Geschäftsführerin Monika Graf in ihrer Ansprache vor den rund zwei Dutzend Mitarbeitern und Wegbegleitern: Vor 40 Jahren wünschte sie sich, einmal eine Crêperie zu betreiben. Sich treffen, lecker essen, dabei Herz teilen, lachen und weinen, spielen und einfach sein – das wär‘s. Doch manche Träume brauchen halt etwas länger, um in Erfüllung zu gehen. Seit dem Erwerb der Casa Immanuel vor knapp zwei Jahrzehnten lebte Monika ihren Herzschlag in verschiedenen anderen Bereichen aus – ihre Sehnsucht nach Gemeinschaft mit den Menschen im Umfeld war aber nie ganz gestillt. Da ist doch noch dieser Raum da drüben…

Genau, der Schopf! Ehemals ein Stall, später Abstell- und Rumpelkammer, bei der Gründung der Casa Immanuel eine stattliche Werkstatt, solide, ein wenig dunkel und muffig. Erst ein Arbeitsort, dann Raum für die gefrorenen Lebensmittel – stimmt, die Kühlzelle der Küche stand zeitweise hier! -, den Müllcontainer und was halt sonst nicht so gerne gezeigt wird. Viele Besucher des stilvollen Einweihungsfestes erinnerten sich noch gut: Das ganze Häuschen wie im Dornröschenschlaf, mit zugigem Büro und Holzlager unter dem Dach. So richtig «Leben in die Bude» kam erst 2016 mit dem Umbau des Schopfes: Im 1. Stock entstand ein Grossraumbüro, das wunderbare «Atelier» für Kurse, Sitzungen und Austausch im Team prägt das neue Dachgeschoss, daneben ist ein pinkfarbenes Zimmer für Verena Wursters Lebensberatung. Doch der Raum im Erdgeschoss, fest gegründet und «eigentlich» so zweckmässig – er suchte seine Bestimmung noch immer.

 

Ein Wohnzimmer für die Familie

«Das kann es ja nicht sein», dachten zwei wackere Männer vor vier Jahren und schauten sich den Raum genauer an. Facility-Mitarbeiter Benjamin Bieri und Architekt Didier Ettlin erwogen dies und das, mit viel Herzblut und gemeinsam mit anderen engagierten Mitarbeitern und Ehrenamtlichen sammelten sie Ideen und erarbeiteten unterschiedliche Vorschläge. Auch der Traum vom öffentlichen Café tauchte wieder auf – doch wurde bald klar, dass dieses im Moment nicht zur Casa Immanuel passen würde. Ein Raum der Begegnung «nach draussen» sollte entstehen, eine Brücke in die Lebensgemeinschaft, ein Ort zum Ankommen, Reden, Geniessen, Spielen, Lesen, Sein. Eine ganz schöne Knacknuss! Wieder wurde es still um «den Raum», weitere drei Jahre Geduld und Ausdauer waren gefragt. Nach und nach entstand das Bild eines «Wohnzimmers» für die Familie Casa Immanuel, wo sich alle um «die kochende Mutter» scharen und Gemeinschaft pflegen. «Im Herbst 2020 wurde uns plötzlich klar: Unsere Mutter ist die Kaffeemaschine!», erzählte Didier beim Apéro am sonnigen Samstagnachmittag schmunzelnd.

Ab dann ging es so richtig rund. Verwaltungs-Geschäftsleiter Michael Schmälzle brachte sich leidenschaftlich in die Planungsgruppe ein, Skizzen, Detailpläne und Materiallisten entstanden, Entscheidungen wurden getroffen. Mit seinen beiden ehrenamtlichen «Edelhelfern» Werner Frick und Urs Fischer konstruierte Benjamin die hochwertigen Einbauten in der «Stiva»: ein neues Lädeli, eine einladende Garderobe, ein edles Kiosk mit Kühlschrank für Getränke und frischen Leckereien, und eine kleine Küche mit einem innovativen Geschirrwagen, mit dem sich das Büffet schnell erweitern lässt. Mutige Farbe an den Wänden setzte dem Raum das i-Tüpfelchen auf. Nicht zu vergessen die 30 selbst gebauten Tischli sowie die neuen Stühle, die uns bereits seit einigen Wochen hervorragende Dienste leisten – und die wir mit privaten Spenden und liebevoller Unterstützung durch mehrere Firmen gewissermassen «nebenher» erwerben konnten!

 

Sicherheit, Geborgenheit, Ermutigung

«Einfach nur genial, was hier entstanden ist!», staunte Monika anlässlich der Einweihung am 26. Juni 2021. «Ich danke euch allen, die ihr euch für dieses Herzstück in unserem Werk engagiert und eingesetzt habt! Nun haben wir den Begegnungsort, an dem sich die Mitarbeiter, die Unterstützer, die Gäste und die Lebensgemeinschaft der Stiftung Casa Immanuel zusammenfinden können. Und sobald es die Corona-Massnahmen zulassen, ist hier jeder ganz herzlich willkommen!» Willkommen an einem Ort, an dem Sicherheit, Geborgenheit und Ermutigung sprichwörtlich zu spüren sind, ganz im Sinne von Johannes 13,35: Unsere liebevolle, wertschätzende, offene Gemeinschaft wird die Menschen «gluschtig» machen, sich auch auf den Weg in die Fülle und Weite ihres Lebens zu machen.

Grund genug also für die Gäste, das neue, einladend schöne «Wohnzimmer» so richtig einzunehmen: mit Erdbeerbowle, kalten Getränken und kleinen süssen und köstlichen Leckereien aus der Casa-Küche. Mit fröhlichem Austausch und entspanntem Sein, mit Geschichten von früher und Freude über das Geschaffte. Und mit einer sicht- und spürbaren Begeisterung über einen Ort, der das Zusammenleben innerhalb der «Familie» Casa Immanuel deutlich bereichert. Viva Stiva!

 

Mehr Fotos hier in der Galerie

 

Casa Immanuel aktuell, KW19

Für den Gaumen ...

Anmeldung zum Mittagessen (nur Montag bis Freitag)

Für alle MitarbeiterInnen, Ehrenamtlichen und Tagesgäste: Bitte bis spätestens um 16 Uhr am vorigen Arbeitstag an- oder abmelden, Danke!

19 Jun 2021
Casa Immanuel Mulin Casa aktuell

Lesen & weitersagen: Unser Jahresbericht 2020 ist da!

Im gerade erschienenen Jahresbericht 2020 der Stiftung Casa Immanuel nehmen wir dich mit in kleine und grössere berührende Lebensgeschichten.

Das Corona-Jahr 2020 ist schon wieder fast ein halbes Jahr Geschichte, doch unser Alltag bleibt verändert. Umso mehr begeistert es uns, dass die Casa Immanuel für viele Menschen zum Ankerpunkt im Sturm werden durfte. Im neuen Jahresbericht lest ihr von Herzensmomenten und Durchbrüchen, weil Ratsuchende sich nicht von den Umständen lähmen liessen, sondern sich mutig auf den Weg zu ihrer Schöpfungsidentität gemacht haben. So geht der Weg ins Leben (zurück)!

Zugleich sind wir als Team nach innen gewachsen und haben unser Profil nach aussen geschärft. Drei Grundwerte, an denen sich unsere Arbeit schon lange orientiert, wurden uns besonders wichtig: Sicherheit – Geborgenheit – Ermutigung. Und mitten im Lockdown ging ein langgehegtes Herzensprojekt von Geschäftsführerin Monika Graf in Erfüllung: Wir starteten mit drei jungen, lebensfreudigen Menschen ein Jüngerschaftsjahr, ganz im Sinne von Martin Luther: Mag die Welt auch morgen untergehen – ich pflanze heute einen Apfelbaum.

Wir wünschen dir viel Freude beim Lesen und Eintauchen in unseren Herzschlag! Und wir ermutigen dich, das Heft an Menschen in deinem Umfeld weiterzugeben, die dir auf dem Herzen liegen. Melde dich einfach bei uns unter info@casa-immanuel.ch oder +41 81 920 05 55, wir schicken dir gerne weitere Ausgaben des Jahresberichts zu. Vielen Dank!

Zum Download des Jahresberichts 2020 geht es hier.

Die Bilanz und Erfolgsrechnung 2020 findest du hier.

 

Casa Immanuel aktuell, KW19

Für den Gaumen ...

Anmeldung zum Mittagessen (nur Montag bis Freitag)

Für alle MitarbeiterInnen, Ehrenamtlichen und Tagesgäste: Bitte bis spätestens um 16 Uhr am vorigen Arbeitstag an- oder abmelden, Danke!

03 Mai 2021
Casa Immanuel Mulin Casa aktuell

Neue Kurspreise ab 1.6.2021

Unsere neuen Kurspreise ab 1.6.2021

Seit acht Jahren bieten wir unsere Kurse zu denselben Preisen an, das heisst, unsere Kurspreise wurden das letzte Mal im Jahr 2013 erhöht. Nun haben wir den Preis wieder auf die aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Nach wie vor bleibt es uns ein Anliegen, dass niemand aus finanziellen Gründen auf unsere Angebote verzichten muss. Deshalb finanzieren wir weiterhin einen Teil der Kurs- und Beratungskosten über die Stiftung Casa Immanuel. Dieser Anteil wird durch Spenden, diakonische Mitarbeiterlöhne und auch ehrenamtliche Mitarbeit gedeckt.

Zusätzlich kann bei einer persönlichen finanziellen Notlage, gemäss den Vorgaben der Stiftung, über eine Unterstützung durch den Immanuel Fonds entschieden werden.

Mehr Informationen findest du hier.

 

Casa Immanuel aktuell, KW19

Für den Gaumen ...

Anmeldung zum Mittagessen (nur Montag bis Freitag)

Für alle MitarbeiterInnen, Ehrenamtlichen und Tagesgäste: Bitte bis spätestens um 16 Uhr am vorigen Arbeitstag an- oder abmelden, Danke!

28 Mrz 2021

Palmsonntag – Freiheit in den Umständen

Eine Botschaft zum Palmsonntag

Heute ist Palmsonntag. Was hat es damit überhaupt auf sich? Da steckt das Wort «Palme» drin und «Sonntag». Es geht am Palmsonntag tatsächlich um Palmen, um Palmwedel genauer gesagt. Und diese Palmwedel stehen für etwas. Aber wofür denn?

Wenn du mehr erfahren willst, dann schau dir doch unseren neuen Youtube-Videoclip an. Dort nimmt dich Susanne Schädeli in ihre Gedanken zum Palmsonntag mit.

Wir wünschen dir viel Inspiration und Ermutigung mit diesem Video!

Casa Immanuel aktuell, KW19

Für den Gaumen ...

Anmeldung zum Mittagessen (nur Montag bis Freitag)

Für alle MitarbeiterInnen, Ehrenamtlichen und Tagesgäste: Bitte bis spätestens um 16 Uhr am vorigen Arbeitstag an- oder abmelden, Danke!

12 Feb 2021
Casa aktuell - Heute schon gelebt?

Dankbarkeit in undankbaren Zeiten

Hast du heute schon gelebt?

Seit 16 Monaten ist unser geschenktes Auto mit diesem Slogan beschriftet! Was für eine Frechheit, diese Aussage - jetzt?

Nein, für mich genau passend, gerade jetzt ist es so wichtig, sich diese Frage zu stellen. Denn seit einem Jahr, sind wir ja anderweitig beschäftigt. Wir lassen uns täglich mit vielen Informationen zum Thema Corona überhäufen. Nein, keine Angst darüber schreibe ich nicht, du darfst gerne weiterlesen.

Mich begeistert in dieser Zeit, dass bei vielen etwas ganz Neues erwacht. Wir wurden ausgebremst und eingeschränkt - aber nicht zum Verzweifeln, sondern es hat viele zum Nachdenken angeregt. Es geht darum, das Leben neu zu definieren und vielleicht unsere Haltung zu unserer Konsumgesellschaft zu verändern.

Was bedeutet für mich leben? Was ist mir wichtig? Um was geht es, wenn ich all die vermeintlich wichtigen Dinge nicht mehr tun kann oder habe? An was orientiere ich mich? Wo ist mein Anker im Sturm? Dies hat mich noch mehr in eine Auseinandersetzung mit mir selbst, mit Jesus und meinem himmlischen Vater gebracht. Das ist die Beziehung, die Nähe ohne Maske zulässt. Da gibt es keine Einschränkungen, der Dialog ist frei zu jeder Zeit. Er gibt mir die Antworten, die mir weiterhelfen.

Die Entschleunigung bewirkte bei mir, dass ich in diversen Bereichen meines Lebens genauer hinschauen musste. Dabei entdeckte ich, wo ich noch auf der Flucht war oder Themen verdrängte, die mich am eigentlichen Leben hinderten. Ich machte mir Gedanken, was es für mich bedeutet, im Hier und Jetzt das Leben und den Ausgleich zum Arbeitsalltag zu finden. Ich entdeckte eine neue Liebe zur Natur und zum Laufen. Im letzten Jahr bepflanzte ich ein Hochbeet mit meiner Freundin, das mein Mann für uns zuvor gebaut hatte. Ich habe gelernt, über mich und Dinge, die ich erlebt habe, mal herzhaft zu lachen, da die Musse dazu da war. Ich dachte über meine Beziehungen nach und überprüfte, weshalb ich sie lebe oder eben nicht. Dies setzte neue Energie frei, mit Kreativität Beziehung zu leben. Ich pflegte Beziehungen beim Spazieren oder telefonierte einfach mal öfter. Da und dort machte ich dennoch Besuche und lachte wieder gemeinsam mit anderen.

Ja, und zum Schluss nahm ich eine tiefe Dankbarkeit wahr über all die Kostbarkeiten, die sich neu entwickelt haben. Wir sind auch als Casa Immanuel unglaublich dankbar, dass wir in der ganzen Zeit, das Haus immer offen haben konnten. Wir durften ein Ort der Geborgenheit sein, an dem Menschen auftanken und Kraft schöpfen konnten. Ein Ort, an dem sie Orientierung finden in einer Zeit der Unsicherheit und sich wieder neu ausrichten durften.

Ich wünsche dir, dass du diese Zeit auch mehrheitlich kreativ nutzen konntest und Neues entdeckt hast, was ohne vielleicht nicht geworden wäre. Wenn du ermutigende Erlebnisse gemacht hast in dieser Zeit, teile sie doch mit uns. Du darfst uns gerne eine Mail schicken, damit wir uns mit dir freuen können. Wenn wir dich irgendwie unterstützen können, melde dich bei uns, wir sind weiter für dich da.

Zum Schluss: Mein Herzschlag ist es, dass viele Menschen in Bewegung gesetzt werden, inne zu halten und sich zu fragen, um was es in ihrem Leben geht.

Darum frage ich dich zum Schluss nochmals: Hast du heute schon gelebt?

Herzliche Grüsse
Monika Graf

Casa Immanuel aktuell, KW19

Für den Gaumen ...

Anmeldung zum Mittagessen (nur Montag bis Freitag)

Für alle MitarbeiterInnen, Ehrenamtlichen und Tagesgäste: Bitte bis spätestens um 16 Uhr am vorigen Arbeitstag an- oder abmelden, Danke!

16 Dez 2020

Das etwas andere Jüngerschaftsjahr

Jüngerschaftsjahr in der Casa Immanuel

Kurz vor Weihnachten eine Freudenbotschaft. Es gab dieses Jahr einen Neubeginn in der Casa Immanuel. Start war 1. April 2020. Um was geht es? Seit diesem April gibt es bei uns ein Jüngerschaftsjahr. Drei mutige junge Menschen machten sich in der Zeit des Lockdowns auf nach Castrisch, um sich selbst und ihren Platz in der Gesellschaft noch tiefer zu erkennen.

Sie sind ein aktiver Teil unseres Betriebes und lernen gleichzeitig ihre Fähigkeiten im Alltag einzusetzen und an andere weiterzugeben. Sie leben in einer Wohnung zusammen und setzen sich dabei mit Beziehung und Gemeinschaft auseinander. Intensives Coaching und Schulungen unterstützen sie ihrem Entwicklungsprozess.

Hier die Stimme einer Teilnehmerin: «Wir drei Jünger erleben hier in der Casa Immanuel eine einmalige Zeit in unserem Leben. Es ist ein Jahr, in dem wir uns nicht mehr nur um uns selber und unser persönliches Wohlfühlniveau drehen, sondern in dem es weitergehen soll – zu unserer Bestimmung in und für diese Welt. In dem es darum geht, den Versöhnungsweg nicht nur als Hilfsmittel zum Ausbau unserer eigenen Komfortzone einzusetzen, sondern zugunsten unseres persönlichen Auftrags. Wir wollen mehr und mehr zu unserer vollen Lebensfähigkeit und Lebendigkeit finden sowie lernen, mit allem, was das Leben an uns heranträgt, konstruktiv, bejahend, eigenverantwortlich, positiv und selbstwirksam umzugehen. Und das in einem möglichst lebens- und alltagsnahen Setting.

Die Auseinandersetzung mit solchen Themen sind intensiv und bringen uns Jünger immer wieder an den Punkt, an dem wir entscheiden und handeln dürfen: Entscheiden, am Aufarbeiten unserer Biografie dranzubleiben, sodass uns diese je länger je weniger bremsen darf, und im Handeln demonstrieren, dass wir aktiv das Land zurückerobern und einnehmen, das uns von Gott von Anfang an zugedacht war.

Das erklärte Ziel hinter den Veränderungen, die wir im Jüngerschaftsjahr erfahren, ist, diese im Leben verwurzeln zu können, damit sie auch wirklich nachhaltig sind. Schliesslich wollen wir am 31. März 2021, wenn das Jüngerschaftsjahr für uns zu Ende ist, in der Lage sein für den nächsten Schritt. Es soll weitergehen, von uns aus in die Welt hinaus – ob diese Welt nun die Surselva, das Züribiet oder wo auch immer ist. Wir glauben, dass wir nach diesem Jahr besser ausgerüstet sind, um in andere Men-schen zu investieren

Wir Mitarbeiter sind begeistert vom Jüngerschaftsjahr und den aktuellen Jüngern. Sie bereichern mit Herzblut unseren Betrieb und inspirieren unser Casaleben mit ihrer Aussensicht. Jeder bringt sich mit seinen Gaben in spezifische Bereiche ein, und gleichzeitig ist ihre dienende Haltung spürbar. Sie übernehmen in einer freundlichen Selbstverständlichkeit Verantwortung, sind verlässlich und beleben unser Team mit ihrer Art zu sein.

Interessiert an noch mehr? Dann klicke einfach hier und lass dich von einem ausführlichen Teilnehmerbericht inspirieren.

Wir wünschen dir ein beschenktes und inspiriertes Weihnachtsfest.

 

 

Casa Immanuel aktuell, KW19

Für den Gaumen ...

Anmeldung zum Mittagessen (nur Montag bis Freitag)

Für alle MitarbeiterInnen, Ehrenamtlichen und Tagesgäste: Bitte bis spätestens um 16 Uhr am vorigen Arbeitstag an- oder abmelden, Danke!

26 Okt 2020
Retraite 2021 Casa immanuel aktuell

Unsere Retraite für 2021

Sicherheit, Geborgenheit, Ermutigung

Ein reich gefülltes Wochenende liegt hinter uns. Am Freitagmorgen rollten Koffer und Taschen Richtung Casa Immanuel. Wir zogen als gesamte Mitarbeiterschaft für ein Wochenende in unsere «Hütte» ein. Was uns wohl erwartete? Der Start mit Kaffee und Gipfeli war vielversprechend. Als Vorbereitung hatte jeder eine Kreativdarstellung über sein Bild von «Familie» gemacht. In lebhaftem Austausch zeigten wir uns gegenseitig unsere Darstellungen. Jede war einzigartig. Es war eine Freude, unsere Herzen gegenseitig noch besser kennenzulernen.

Am Samstagnachmittag ging es damit in eine zweite Etappe. Wir teilten unsere Familiendarstellungen in einem gemeinsamen Kreativprozess. Dabei entstand ein grosses Bild aus den Worten «Sicherheit – Geborgenheit – Ermutigung». Mit diesen Begriffen werden wir weiter unterwegs sein. Es sind Werte, die wir als Casa Immanuel leben und an unsere Gäste und Ratsuchenden weitergeben.

"Familiesein" – das lebten wir an diesem Wochenende in wunderbarer Herzensatmosphäre. Wir tauchten in tiefe Thematiken und Diskussionsrunden ein, erlebten wunderbare musikalische Klänge und lachten in sprudeligen spontanen Spielrunden. Kulinarisch wurden wir absolut verwöhnt. Ein absoluter Höhepunkt war das schwäbische 4-Gängemenü, das uns zwei wunderbare Schwäbinnen mit viel Leidenschaft zubereiteten und präsentierten.

Reich beschenkt gingen wir am Sonntagmittag nach Hause und liessen die vielen Erlebnisse in unseren Herzen nachklingen.

 

 

Casa Immanuel aktuell, KW19

Für den Gaumen ...

Anmeldung zum Mittagessen (nur Montag bis Freitag)

Für alle MitarbeiterInnen, Ehrenamtlichen und Tagesgäste: Bitte bis spätestens um 16 Uhr am vorigen Arbeitstag an- oder abmelden, Danke!

25 Aug 2020
Abschluss modularer Bibelkurs Casa Immanuel

Goldener Abschluss unseres modularen Bibelkurses

Geheimnisse der Bibel lüften

Und wie wir Geheimnisse miteinander gelüftet haben! Ein wunderbares Jahr ging vergangenes Wochenende zu Ende.

Den Herzschlag Gottes besser kennenlernen, erleben, dass er tatsächlich gut und voll interessiert an uns ist, Hintergründen und grossen heilsgeschichtlichen Zusammenhängen auf die Spur kommen und all diese Erkenntnisse im eigenen Herzen verwurzeln lassen, in den persönlichen Alltag integrieren und wunderbare Herzensgemeinschaft erleben, all das und vieles mehr umfasste unser einjähriger modularer Bibelkurs.

Eine Gruppe hoch motivierter Teilnehmer fand sich im Sommer 2019 zusammen, tauchte interessiert in die jeweiligen Themen ein und fand schnell zu grossem gegenseitigen Vertrauen. Jeder Teilnehmer erlebte  persönliche Durchbrüche und bekam einen tieferen Zugang zu Gottes Herzen. Wir diskutierten, tauschten aus, lachten und erlebten wunderbare Gemeinschaftsanlässe. Auf Eigeninitiative der Teilnehmer durfte sich unsere Küche immer mal wieder an einem Samstagabend freinehmen, und die Gruppe grillierte oder kochte voller Freude und Leidenschaft für das ganze Haus.

Vergangenes Wochenende feierten wir das grosse Finale. Wunderschöne Dekoration und ein herrliches orientalisches Menü setzten einen würdigen, kostbaren Rahmen. Jeder Teilnehmer teilte mit den anderen eine Zusammenfassung seiner persönlichen Durchbrüche und wurde gleichzeitig von einem anderen Teilnehmer beschenkt. Herzberührende Momente wurden immer wieder ergänzt durch fröhliches Lachen und Humor. Danke an euch allen für dieses Erlebnis und eure Wertschätzung!

Wir wünschen euch von Herzen, dass ihr euch die Schätze bewahrt und dass sie sich im Alltag weiter verwurzeln dürfen.

 

Casa Immanuel aktuell, KW19

Für den Gaumen ...

Anmeldung zum Mittagessen (nur Montag bis Freitag)

Für alle MitarbeiterInnen, Ehrenamtlichen und Tagesgäste: Bitte bis spätestens um 16 Uhr am vorigen Arbeitstag an- oder abmelden, Danke!

01 Jul 2020
Jahresbericht 2019 Casa Immanuel aktuell

Unser Jahresbericht 2019 ist da!

2019 - Ein Jahr voller Wunder

Endlich ist es soweit! Unser Jahresbericht 2019 ist fertig. Wir freuen uns riesig, auf ein Jahr voller Wunder zurückzublicken. Wunder, die uns auf die anspruchsvolle Zeit des Lockdowns vorbereitet haben.
In unserer Entwicklung und finanziell durchlebten wir eine herausfordernde Zeit, die uns zu Veränderungen aufrief. Kreative Lösungen waren gefragt. Und sie kamen. Wir kreierten mit Fabiban Summermatter einen wunderbaren Kurzfilm über unseren Herzschlag, schalteten ihn auf die Crowdfunding-Plattform Lokalhelden und konnten uns durch grosszügige Spenden darauf ein wunderbares neues Auto finanzieren.

Ein weiteres wichtiges Rädchen in diesem ganzen wundersamen Jahr war Regula Baur. Sie folgte in Treue einem inneren Impuls, der für uns eine grosse Auswirkung haben sollte. Sie motivierte 114 Personen, sich finanziell in ein Adventswunder für die Casa Immanuel zu investieren. In absolut kreativer und liebevoller Art und Weise wurden wir beschenkt an jedem einzelnen Tag in der Adventszeit. Insgesamt wurde uns dann am 24.12.19 der unglaubliche Geldbetrag von CHF 110,000.- überreicht. Was für eine Vorbereitung für den Lockdown.

Ein anderes Wunder geschah, als wir angefragt wurden, ob der Bestsellerautor William Paul Young für drei Tage in unser Haus kommen und einen Vortrag halten dürfte.
All das und vieles mehr erfährst du in unserem Jahresbericht. Klicke einfach diesen Link.

09 Jun 2020
Stiftung Casa Immanuel, Casa aktuell

Das innere Kind ist ein Goldschatz

Erfahrungen aus dem letzten modularen Resilienztraining

Am Wochenende fand das modulare Resilienztraining zum Thema "Inneres Kind" statt. Es war schlicht sensationell, wie die 8 Teilnehmer einen Zugang zu ihrem Innersten finden durften. Viel Verwirrung musste weichen und Klarheit kam hinein über das, was das innere Kind ist und was nicht. Falsche Vorstellungen und grundlegende Lebenslügen (auch solche aus dem Elternhaus) wurden erkannt und durften sich ins Positive verändern.
Egal was auf dieser Erde gerade läuft: Gott hat ein zutiefst positives und wertschätzendes Bild über unser aller Persönlichkeit und Identität, und diese Grundwahrheit spiegelt sich in dem, was wir unter dem inneren Kind verstehen und für das wir in der Verantwortung stehen. Denn wenn wir nicht an einer liebevollen Beziehung zu diesem kostbaren Teil der Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse in uns arbeiten, verkümmern wir und werden zu leicht manipulierbaren "Robotern". Gott hat uns jedoch zu einem Leben in Fülle und Freiheit berufen!
Dankbar und tief berührt entliessen wir die Leute wieder in ihren Alltag. Wir wünschen allen ein positives, stärkendes und ermutigendes Nachschwingen des Erlebten.