Stiftung Casa Immanuel - erfüllt Beziehung leben.
20 Dez. 2024

Wir gestalten gemeinsam Hoffnung!

In den vergangenen Wochen sind so viele Spenden zusammengekommen, dass wir kurz vor dem Ziel sind. Wir stehen einfach staunend da und sind überwältigt von eurer Grosszügigkeit. Eure Unterstützung ermutigt uns sehr, gibt uns die Kraft und Zuversicht, weiterhin für Menschen dazusein und gemeinsam mit ihnen an ihren Hoffnungsgeschichten zu schreiben. Dank eurem solidarischen Mittragen ist dies möglich!

Wie im November-Newsletter erwähnt, ist unsere IT-Infrastruktur unerwartet ausgefallen. Daher mussten wir kurzfristig das Spendenziel sogar noch um rund 15'000 CHF erhöhen – Kosten, die erst fürs nächste Jahr geplant waren. Trotzdem stehen wir aktuell bei einem Spendenstand, mit dem wir 97 % unseres Defizits decken können. Ist das nicht gigantisch?! Wir fühlen uns so getragen durch eure Anteilnahme – sie berührt uns zutiefst.

Möchtest du uns weiterhin unterstützen? Wir freuen uns über einen Schlussspurt zum Jahresende. Und wenn wir Spenden über unser Ziel hinaus erhalten, können wir beginnen, das private Darlehen von CHF 100'000 für unsere Gebäudeverbindung abzubezahlen.

Von Herzen sage ich Dankeschön für eure Treue und euer Einstehen für uns. Gemeinsam schaffen wir es, Hoffnungsgeschichten zu schreiben! Wir freuen uns darauf, mit euch auf diesem Weg weiterzugehen und gemeinsam etwas Grossartiges zu bewegen. Es gibt keine hoffnungslosen Fälle! Danke, dass ihr ein Teil dieser Vision seid.

Ein segensreiches, frohes Weihnachtsfest wünscht dir und euch

Michael Schmälzle
Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Finanzen

25 Nov. 2024

Nicht nur musikalische Leckerbissen

Fröhliche Gemeinschaft, kulinarische Leckereien und coole Musik: Claudio Bezzola wirft einen persönlichen Blick auf unseren gelungenen «Familien»-Anlass.

Der Erfolg unseres Sommernacht-Festes vom 5. Juli hat uns motiviert, diesen am 25. Oktober als «Herbst Musik-Abend» fortzusetzen. Die Idee dazu entstand aus unserem Wunsch, offene Gemeinschaft mit guter Musik und Verpflegung in unserer familiären Atmosphäre zu verbinden.

Als Musiker liebe ich die Herausforderung, mit möglichst wenig Technik und Aufwand möglichst viel Herz zu transportieren. Da bekommt das Musizieren aus meiner Sicht nochmals eine tiefere Bedeutung. Ich habe schon viele auch grössere Konzerte mit viel Technik und vielen Musikern gemacht. Das hat durchaus seinen Reiz, doch mir fehlt dabei die Intimität und dadurch die Möglichkeit, die Herzen auf einer tieferen Ebene zu berühren. Es ist nun mal so: 1000 Gäste entwickeln eine ganz andere Dynamik als 50. Der «Flash», den eine grosse Menschenmenge bewirkt, ist sehr beeindruckend – aber in meinen Augen weniger nachhaltig. Es geht mir jedoch nicht um eine Wertung, sondern ich reflektiere einfach, was ich an unseren Musikabenden erlebe.

Herbstliches vom Grill
Es waren diesmal wieder etwa 60 Gäste, die unser familiäres Ambiente genossen und auch kulinarisch auf lockere, unkomplizierte Weise versorgt wurden. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Philipp Schwegler, der hier immer wieder seine ganze Leidenschaft und Kreativität investiert, von der Flyer-Gestaltung bis zur Verpflegung! Es gab Pulled-Beef-Burger und auf dem Feuer geröstete Marroni – welch ein Genuss!

Wenig Probe, viel Spass
Aufgrund einer unverschiebbaren Abwesenheit von Nino Liesch als Schlagzeuger/Perkussionist stand ich vor der Herausforderung, das Konzert nur mit Esther Reist als weiblicher Stimme und Christoph Senn am Piano zu gestalten. Und da wir zwei Auto-Fahrstunden auseinander wohnen, schafften wir nur eine gemeinsame Probe bei Esther in Zürich. Mehr Musiker beiziehen würde alles noch komplizierter machen... Trotzdem war das Ergebnis einfach der Hammer! Es hat uns wirklich viel Spass gemacht, und die Zuhörer waren sicht- und hörbar mit dabei. Denn tatsächlich sind wir mittlerweile sehr gut aufeinander eingespielt, und wir haben in der Vorbereitung eigenverantwortlich und diszipliniert gearbeitet. Wir haben sogar trotz dieses engen Rahmens vier neue Lieder ins Repertoire genommen, zwei davon habe ich selbst geschrieben und noch nie so aufgeführt – eine gelungene Premiere!

Mut und Hoffnung für unsere Herzen
«Hoffnig am Horizont» und «Kompass» sind Mundart-Lieder, die aus der Tiefe meines Herzens entstanden sind, in einem mehrjährigen Entwicklungsprozess, der nicht nur meinen Weg ausdrückt, sondern auch sehr viel Mut und Hoffnung ausstrahlt. Die vielen positiven Rückmeldungen freuen mich gewaltig. Klar, mein Ego hat auch Freude, doch vielmehr begeistert es mich, direkt und sehr nah zu erleben und zu spüren, wie der Mut und die Hoffnung dieser Lieder in die Herzen der Leute fliesst. DAS ist es, was mich motiviert, als Musiker wie auch als Berater und Kursleiter. Mein Weg mit der Musik, meiner grössten Herzensleidenschaft, war sehr lang und sehr steinig. Mich und mein Wirken jetzt so zu erleben, ist für mich eine kaum beschreibbare Freude und macht mich zutiefst dankbar.

Ich freue mich auf mehr, und vor allem auch auf den Kontakt und Austausch mit euch! Fortsetzung folgt! Seid reich gesegnet und beschenkt, wo und in was auch immer ihr gerade dran seid.

Euer Claudio Bezzola
(Körperorientierte) Lebensberatung, Kurse, Marketing

06 Nov. 2024

Wir brauchen deine Hilfe

Hoffnungsgeschichten unserer Gäste ermutigen uns, in allen unseren eigenen Herausforderungen selbst immer wieder Hoffnung zu finden. Wir befinden uns aktuell in einer sehr schwierigen finanziellen Lage. Auch wenn wir derzeit noch nicht wissen wie – aber schon nur die Möglichkeit, dass sich diese kritische Situation zum Besseren wenden kann, lässt uns hoffen, nach Lösungen suchen und dranbleiben.

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04 Okt. 2024

«Mal ehrlich, wie geht es dir, Esther?»

Am 30. August feierte Esther Königsdorfer zusammen mit den Mitarbeitern der Casa Immanuel auf einem emotional sehr berührenden Fest in der Stiva ihren 64. Geburtstag (der «eigentlich» erst am 31. August war) und zugleich – ihre Pensionierung! Grund genug also, Esther – sie ist Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin der WG-Lebensschule und Lebensberaterin – nach ihrem Wohlbefinden zu fragen.

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26 Sep. 2024

«Welch ein Segen!»

Aneinander Anteil nehmen, füreinander einstehen, miteinander beten: Neun christliche Institutionen der sozialen Arbeit (CISA) in der Schweiz waren bei uns Anfang September zu Gast. Was für eine Ermutigung für alle Beteiligten!

Schon beim gemeinsamen Zmittag war spürbar, wie wichtig das ist: dass wir Menschen uns mit unseren Fragen und Sorgen nicht um uns selbst drehen, sondern sie mit anderen teilen. So schnell merken wir, dass wir im selben Boot sitzen und dass auch meinen Nachbarn der Schuh drückt. Das ist auch der Grund, warum es die CISA als Netzwerk christlicher Organisationen gibt – und warum es so wertvoll ist, dieses Netzwerk auch zu nutzen. Nach dem Mittagessen erzählte jeder Teilnehmer ein wenig aus seiner jeweiligen Organisation, berichtete von Erfreulichem und von Erfolgen, sprach aber auch über seine Sorgen und Lasten, seien es fehlende Mitarbeiter, leere Kassen oder übervolle Terminkalender. In der familiären Atmosphäre der Stiva entstand ein tiefer und warmherziger Austausch, der in eine hoffnungsfrohe Gebetsrunde mündete. Da war für ihn «das leise Wehen des Heiligen Geistes wahrzunehmen», schrieb ein Teilnehmer hinterher. Beim Rundgang durch die Casa Immanuel zeigten sich alle angetan von unserem einladenden, Geborgenheit ausstrahlenden Haus.

Die Gastgeberin Monika Graf – sie ist selbst Vorstandsmitglied der CISA – war nach dem Treffen sichtlich berührt: «Dass wir unsere Fragen und Herausforderungen, aber auch unseren Dank und unsere Hoffnungen nicht nur ausgetauscht, sondern gemeinsam vor Gott gebracht haben, hat mich sehr tief bewegt. Es war so eine gewaltige Power spürbar in diesem Raum!» Keine Frage: Wir werden als Casa Immanuel verstärkt «unter die Leute gehen» und zugleich unsere Räume für ähnliche Netzwerktreffen und Austauschrunden öffnen, damit noch viel mehr Menschen erfahren: Es gibt keinen hoffnungslosen Fall.

Christian Uwe Schreiber